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Thursday 26th of November 2020
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Ein Drittel der Tajikistaner sind Schiiten

Iranische Missionäre haben berechnet, dass die schiitische Bevölkerung in Tajikistan um 20 Prozent angestiegen ist.

 



Wie die Ahlul Bayt News Agency ABNA berichtet, sollen iranische Missionäre berechnet haben, dass die schiitische Bevölkerung in diesem Land im Vergleich zum letzten Jahr um mehr als 20 Prozent angestiegen ist. Behörden in der takijischen Hauptstadt Doshanbeh hatten diese Berechnungen ebenfalls bestätigt. Im Vergleich zu den Vorjahren, in denen nur 11 Prozent der Bevölkerung im Land der Schia angehörte, sollen es nun 33 Prozent sein, die den Lehren des Imam Ali (AS) in diesem Land folgen.
Dies, so vermutet man, soll die Probleme in der Zukunft vermehren, da in Tajikistan ein großer Teil der Bevölkerung extremistischen Wahabilehren folgt, und die Schiiten zunehmend in Gefahr sind.
Historisch gesehen, sprechen die Tajikistaner einen persischen Dialekt. Die kleine aber aktive Gemeinde der Schiiten in diesem Land hat in den letzten Monaten stark an Zuwachs verzeichnet.
In einer Analyse die von der Webseite Centrasia.ru veröffentlicht wurde, war erwähnt worden, dass die Regierung davon ausgehe genug Ressourcen zur Verfügung zu haben, um anti-schiitischen Extremisten das Handwerk zu legen, und den Ausbruch eines Bürgerkrieges in diesem Land zu verhindern.
Aber diese Annahme, so Kabirov, sei nicht länger hinnehmbar. Es gäbe zu viele Auseinandersetzungen in den Regionen der zentralasiatischen Ländern. Und die seien gerade zwischen Sunniten und Schiiten zu beklagen.
Angaben von Kabirov zu Folge, sollen die meisten Ortschaften in diesem Land nun Ortschaften der Schiiten geworden sein. In einigen Teilen überwiegen die Schiiten sogar so stark, dass diese im Land sogar als Schiitenzentren beschrieben werden.
\"Schiiten sind dominant, und das nicht nur unter jungen Leuten sondern auch in der Geselschaft und dem religiösen Leben.\" So Kabirov weiter.
Als Grund des plötzlichen Anstieges, wird auch genannt, dass das kommunistische Regime verhinderte, dass viele der sunnitischen Muslime im Land über ihre Religion mehr in Erfahrung bringen konnten. Durch den Zerfall der Suwietunion, sei es diesen nun Möglich sich mit ihrer religiösen Herkunft und den Unterschieden zwischen Sunniten und Schiiten zu beschäftigen. Viele fänden daher den Weg zu der Schia.
Tatsächlich werden viele der schiitischen Moscheen in diesem Land als \"iranische Moscheen\" bezeichnet. Sunnitische Moscheen dagegen sind in diesem Land eher als \"türkische\" oder auch \"saudische Moscheen\" bekant.
Allein durch diese Fakten wird es für die Islamische Republik in naher Zukunft einfacher werden, ihren Einfluß in diesem Land deutlich zu machen. Denn die meisten Beobachter beschrieben die Situation der vergangenen zwanzig Jahre als ein Ausgesperrt-sein, was den Einfluß des islamischen Nachbarn Iran angeht.

source : www.abna.ir
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