Einladung und Verkündigung - eine schwierige Aufgabe, die gewisse Bedingungen erfordert


تجارت و خسارت - شب پنجم - محرم 1437 - هیئت صاحب الزمان -  

Die erste Sache, die wir bei der Verkündigung und im Aufruf zu Gott vom Heiligen Qur'an lernen, ist das Problem, "die eigene Brust auszudehnen", d. h. die eigene Fähigkeit für den Gottesglauben zu steigern. Alle anderen Arten der Verkündigung sind natürlich nicht so schwierig wie diese. Zuweilen wird die Botschaft leicht durch offenkundige Mittel empfunden, wie z.B. der Haftbefehl eines Gerichts, der dem Beschuldigten das Verbrechen bekannt macht und ihn zum Gerichtshof zitiert. Das ist keine schwierige Aufgabe.

Zuweilen ist die Übermittlung der Botschaft durch offenkundige Sinne nicht genug. Man sollte auch den Verstand beeinflussen, indem man die Botschaft korrekt präsentiert. Was den Augen und den Ohren vorgelegt wird, wird von der Weisheit nicht notwendigerweise angenommen. Was eine Botschaft an die Weisheit heranbringt, ist nicht der Klang oder die Gestalt geschriebener Symbole, sondern etwas anderes, das Logik und Vernunft genannt wird. Weisheit akzeptiert nichts anderes als Logik und Vernunft. Alle Propheten woll-

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ten zunächst ihre Botschaften durch Weisheit mitteilen. Wenn das Christentum dies ablehnt und sagt, Glaube und Religion hätten nichts zu tun mit Weisheit und Logik, so ist das deswegen, weil die Christen das wahre Christentum verdrehten. Jesus Christus (s.) hat niemals so etwas gesagt. Er sprach weder über die Dreifaltigkeit noch über den Mangel an Beziehung zwischen Glaube und Weisheit. Der Heilige Qur'an sagt:

Rufe auf den Weg deines Herrn mit Weisheit und schöner Ermahnung, und streite mit ihnen auf die beste Art.

(Heiliger Qur'an, Sure 16, Vers 125)

Als erstes erwähnt der Qur'an die Weisheit:

O Prophet! Wir haben dich gesandt als Zeuge und als Bringer froher Botschaft und als Warner. Und als Aufrufer zu Allah nach seinem Gebot, und als eine leuchtende Sonne. Verkünde daher den Gläubigen die frohe Botschaft, dass ihnen von Allah große Huld zuteil werden soll. (Heiliger Qur'an, Sure 33, Vers 45-47)

Ein Warner ist nicht einfach ein Mensch, der die Leute erschreckt, sondern er benachrichtigt Leute im Falle der Bedrängnis, er macht ihnen die Gefahr bewusst, die ihnen droht.

Während der ersten Jahre seiner Berufung stand der Heilige Prophet (s.) am Fuße des Berges Safa (in Mekka), und er rief und warnte die Leute. Die Leute (Wallfahrer) versammelten sich dort und fragten sich, warum er sich so verhielt. Zuerst fragte sie der Heilige Prophet, ob sie ihm vertrauten oder nicht. Als sie sagten, sie würden ihm vertrauen, verkündete er, dass er sie warnen möchte, der Feind warte schon hinter dem Berge, um sie anzugreifen. Er fragte sie, ob sie ihm noch vertrauten. Sie bejahten. Da sagte er: "Ich warne euch: Was ihr tut bringt euch die schwere Strafe Gottes ein, hier und im Jenseits. " Die Propheten sind solcherart beauftragt, die Leute zu Gott zu rufen.

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