Qur'anische Erzählungen sind Authentisch


اصلاح رفتار - روز دوم - شوال 1436 - حسینیه همدانی ها -  

Von einigen Ägyptern wurde behauptet, dass der Heilige Qur'an nicht ein Geschichtsbuch sei, das tatsächliche Ereignisse und Geschehnisse aufzeichnet. Vielmehr habe er ein heiliges Ziel, nämlich Geschichten und Gleichnisse den Leuten zu erzählen, damit sie von ihnen lernen, egal ob die Geschichten und Gleichnisse wahr seien oder nicht.

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Im Laufe der Geschichte sind von klugen Leuten Tierfabeln erzählt worden, die jedermann eben als Fabeln erkennt. Beispiel dafür sind die Fabeln von "Kalilah und Demnah", in denen Löwen, Füchse, Hasen und andere Tiere die Hauptgestalten sind. In einer Fabel beispielsweise schildert der Literat einen sehr kleinen Hasen, der einen riesigen Löwen in einen Brunnen schleudert, damit der Mensch verstehe, dass Körper und körperliche Kraft nicht mit Weisheit und Intellekt konkurrieren können. Nun, einige Leute haben (was Gott verhüten möge) qur'anische Gleichnisse mit solchen Fabeln gleichsetzen wollen; sie sagten, dass es für uns nicht notwendig sei zu beweisen, ob es wahre historische Erzählungen seien oder nur allegorische, denn wir müssten bloß von ihnen lernen.

Dieses Argument ist völlig falsch und unsinnig, denn die prophetische Logik gestattet den Propheten nicht, unwahre und fabrizierte Vorfälle zu verwenden, um auf die Wahrheit hinzuweisen, selbst allegorische nicht. Es ist unmöglich für den Propheten des Islam, für den Heiligen Qur'an, für die zwölf Imame und für andere hohe Gelehrte aus dieser Denkschule, grundlose Argumente zu benutzen, um ein heiliges Ziel zu erreichen. Wir (Muslime) haben keinen Zweifel, dass alle Erzählungen des Qur'an in ihrer Form und im Inhalt offenkundige Wirklichkeiten sind, und es besteht kein Bedürfnis, die qur'anischen Gleichnisse durch Geschichtsbücher abstützen zu lassen; vielmehr sollte die Geschichte (Historie als Wissenschaft) vom Qur'an gestützt sein.

Es gibt einen grundlegenden Unterschied in der Denklinie der modernen Gelehrten und der antiken Gelehrten. Die modernen Gelehrten glauben, "der Zweck heiligt die Mittel", d. h. , hat man ein heiliges Ziel, kann jedes Mittel gebraucht werden. Dies wird von einigen ägyptischen Gelehrten als ein Prinzip betrachtet. Die antiken Gelehrten haben eine Geschichte erzählt, die der verstorbene Scheich Ansari (Gott habe ihn selig) zweimal in seinem Werke "Makasib-i-Muharrimah" gebracht hat: Wenn Männer die Religion verdrehen, indem sie Ideen fabrizieren, die in der Religion nicht enthalten sind, oder wenn sie aus der Religion Dinge entfernen, die in ihr einge-

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schlossen sind, so sollte man gegen diese Männer mit starker Logik antreten und die Leute auf deren Lügen und Häresien aufmerksam machen.

Erfinderische Neuerung ist in der Poesie, Kunst und Philosophie usw. erlaubt, aber nicht in der Islam-Religion. In der Islam-Religion ist das verboten, denn weder wir (das gewöhnliche Volk) noch die zwölf Imame, welche die Nachfolger und die Erben des Propheten Mohammed (s.) sind, sowie die Vollstrecker seines Willens und die Lagerstätte seines Wissens, haben die Islam-Religion eingeführt. Selbst der Prophet Mohammed (s.) ist nicht der Erfinder der Islam-Religion. In Wahrheit hat Gott die Islam-Religion dem Propheten Mohammed (s.) offenbart. Übermittler war der Engel Gabriel, der Engel der Offenbarung. Der Prophet Mohammed verkündete dann die Islam-Religion den Menschen und erläuterte sie umfassend seinen Nachfolgern und Erben (den zwölf Imamen).

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