ANWENDUNG DER MITTEL


اصلاح رفتار - روز اول - شوال 1436 - حسینیه همدانی ها -  

Allgemeines

Eine andere Lektion, die aus dem praktischen Verhalten des Heiligen Propheten gezogen werden kann, ist die richtige Anwendung, um Ziele zu erreichen. Allgemein gesprochen, der Mensch sollte heilige und edle Ziele im Leben haben. Überdies sollte der Mensch hinsichtlich seiner Ziele und der angewandten Mittel ein wahrer Muslim sein. Einige Leute sind keine wahren Muslime, soweit es ihre Güter betrifft, und sie denken nur an den eigenen Magen, an den Schlaf und an die weltlichen Freuden. Sie wollen nur ein genussreiches Leben führen. Diese Leute können nicht Muslime genannt werden, nicht einmal Menschenwesen, denn ihre Ziele gehen nicht über die tierische Triebe des Menschen hinaus - ein wahres Menschenwesen hat aber Ziele. Die einzigen Ziele eines wahrhaftigen Menschen liegen im Gehorsam gegenüber Gottes Geboten.

Um seine heiligen Ziele zu verwirklichen, sollte der Mensch notwendigerweise gewisse Mittel benutzen. Hier taucht die Frage auf, welche Mittel er anwenden sollte. Genügt es, dass der Mensch heilige und gottesgewollte Ziele habe, aber unbedenklich böse und unheilige Mittel einsetzt? Oder sollte er heilige Mittel anwenden, um heilige Ziele zu erreichen? Diese Fragen werden unten geklärt werden.

Angenommen, unser Ziel ist, die Religion zu verkünden. Ist es gestattet, jegliches Mittel zu verwenden, um solch ein Ziel zu verfolgen? Die Antwort ist ein klares: „Nein!" In der gleichen Weise ist es verboten, Lügen zu erzählen oder zu schmeicheln, um persönliche Interessen zu erreichen. Ebenso, will z.B. jemand als heiliges Ziel eine Moschee bauen, so darf er keine Lügen erzählen, um Geld oder Baumaterialien aufzutreiben, wiewohl andere das als gut und fromm betrachten könnten. Eine Überlieferung (Hadith) zu fabrizieren und sie dem Propheten Mohammed (s.) und den zwölf Imamen anzudichten, um Leute auf den richtigen Weg zu bringen, selbst ohne eigene

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Interessen, oder mit schlechtem Gerede über andere zum Gebet aufzufordern, wäre auch tadelnswert. Bei der Erreichung von Zielen hat der Islam nicht den Grundsatz : "Der Zweck heiligt die Mittel". Beispielsweise zu sagen, die Rezitation eines bestimmten Qur'an-Verses würde jemanden Glück bringen oder wenn eine Geschichte fabriziert wird oder ein Traum, damit Leute zu Islam-Gläubigen werden - das alles verbietet der Islam.

Es wird berichtet, dass Ali Bin Kab öfters eine Überlieferung (Ha-dith), die Rezitation bestimmter Qur'an-Verse würde bestimmte Wirkungen und Segnungen zeitigen. Jemand fragte ihn, warum gerade nur er solch eine Hadith erzähle. Er erwiderte, er habe die Hadith fabriziert, um Gott zu schmeicheln und er fügte hinzu: "Mir fiel auf, dass bei Versammlungen die Leute meistens Legenden und Abenteuer erzählen und Lyriken aus der vorislamischen Zeit rezitieren und dadurch die Zeit vergeuden. Ich erfand diese Hadith als ein gutes Mittel, dass die Leute stattdessen den Qur'an rezitieren." Gewisslich ist dies falsch, denn die Wahrheit kann nicht auf Falschheit gegründet werden.

Im Ganzen, die Propheten Gottes und unter ihnen der Prophet des Islam griffen niemals zur Falschheit, um die Wahrheit aufzurichten; vielmehr griffen sie immer zur Wahrheit beim Bau der Wahrheit.

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