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Saturday 27th of February 2021
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Teil 666: Sure Naml (Die Ameise) Verse (41- 44)

Wir setzen unsere Erläuterungen zur Sure 27, Sure Naml, bei den Versen 41 bis 44 fort: (27: 41- 44) قَالَ نَكِّرُوا لَهَا عَرْشَهَا نَنظُرْ أَتَهْتَدِي أَمْ تَكُونُ مِنَ الَّذِينَ لَا يَهْتَدُونَ "Er (Salomo) sagte: `Macht ihr (der Königin von Saba) ihren Thron unkenntlich; wir wollen sehen, ob sie ihn erkennt oder ob sie zu denen gehört, die nicht (die Wahrheit) erkennen.`" (27: 41)
Teil 666: Sure Naml (Die Ameise) Verse (41- 44)

Wir setzen unsere Erläuterungen zur Sure 27, Sure Naml, bei den Versen 41 bis 44 fort:


 (27: 41- 44)


قَالَ نَكِّرُوا لَهَا عَرْشَهَا نَنظُرْ أَتَهْتَدِي أَمْ تَكُونُ مِنَ الَّذِينَ لَا يَهْتَدُونَ

"Er (Salomo) sagte: `Macht ihr (der Königin von Saba)  ihren Thron unkenntlich; wir wollen sehen, ob sie ihn erkennt oder ob sie zu denen gehört, die nicht (die Wahrheit) erkennen.`" (27: 41)


 
فَلَمَّا جَاءَتْ قِيلَ أَهَـٰكَذَا عَرْشُكِ ۖ قَالَتْ كَأَنَّهُ هُوَ ۚ وَأُوتِينَا الْعِلْمَ مِن قَبْلِهَا وَكُنَّا مُسْلِمِينَ

"Als sie kam, da wurde gesprochen: `Ist dein Thron wie dieser?` Sie sagte: `Es ist, als wäre er ein und derselbe. Und uns wurde  schon zuvor Wissen (über die Wahrhaftigkeit Salomos) verliehen; und wir hatten uns bereits  ergeben.`" (27: 42)


وَصَدَّهَا مَا كَانَت تَّعْبُدُ مِن دُونِ اللَّـهِ ۖ إِنَّهَا كَانَتْ مِن قَوْمٍ كَافِرِينَ
 
"Und was sie statt Allah zu verehren pflegte, hielt sie (Bilqis davon ) ab (sich der Wahrheit zu ergeben) ; sie und ihr Volk waren Ungläubige (aber nach dem Unglauben wurde sie gläubig).`" (27:43)


 
Die Königin von Saba war mit einigen ihrer Vornehmen von Jemen aus auf dem Weg nach Schaam, um Salomo zu erklären, dass sie sich ergibt. Unterdessen hatte Salomo durch einen seiner Leute den Thron der Königin in Sekundenschnelle herbeischaffen lassen. Gemäß dem Vers 41 ließ er dann einiges an diesem Thron ändern. Er wollte mit der wundersamen Herbeischaffung des Thrones die Königin von Saba überzeugen und außerdem wollte er ihre Intelligenz auf die Probe stellen, indem er die Ausschmückung des Thrones ändern ließ. Als nun die Königin Bilqis den Palast des Propheten Salomos betrat, zeigte er ihr den Thron und fragte sie: Sieht dein Thron nicht so ähnlich aus wie dieser? Bilqis  erkannte ihre Thron trotz aller Veränderungen und sagte: Es scheint mein Thron zu sein.
 
Dann sagte sie zu Salomo und seinen Vornehmen: Wenn ihr damit beabsichtigt, mich von eurer Macht zu überzeugen, so wisset, dass ich sie bereits anerkannt habe und mich unterwerfe.  Wir haben uns als Ergebene  auf den Weg zu euch gemacht.
 
Es heißt dann über Bilqis im Vers 43 weiter, dass sie in einer Umgebung aufgewachsen war, in der es allgemein üblich war, die Sonne und Götzen zu verehren. Diese Umgebung ließ überhaupt nicht zu, dass  jemand an die Anbetung des Einen Gottes und an Gotterkenntnis dachte. Aber als Bilqis von der Wahrheit erfuhr, hat sie sie erkannt, sich zu ihr bekannt und sich ihr unterworfen.
 

Aus den Versen 41 bis 43 der Sure 27  können wir entnehmen:
 
Erstens: Ein echtes Bekenntnis beruht auf Wissen und Erkenntnis und nicht auf blinder Nachahmung.
 
Zweitens: Wenn Aberglauben und abwegige Gedanken  in der Gesellschaft üblich werden, verhindern sie die Erkenntnis der Wahrheit und Gottes und den Glauben der Menschen.  
 
Drittens: Der Mensch ist veränderbar und deshalb ist eine falsche  Vergangenheit nicht schon ein Grund für eine schlechte Zukunft. Es hat schon viele gegeben, die sich erst im Irrtum befanden,  aber dann auf den rechten Weg gelangten und nach dem Guten strebten.



 
Es folgt der Vers 44 der Sure Naml (Sure 27):
 
                
قِيلَ لَهَا ادْخُلِي الصَّرْحَ ۖ فَلَمَّا رَأَتْهُ حَسِبَتْهُ لُجَّةً وَكَشَفَتْ عَن سَاقَيْهَا ۚ قَالَ إِنَّهُ صَرْحٌ مُّمَرَّدٌ مِّن قَوَارِيرَ ۗ قَالَتْ رَبِّ إِنِّي ظَلَمْتُ نَفْسِي وَأَسْلَمْتُ مَعَ سُلَيْمَانَ لِلَّـهِ رَبِّ الْعَالَمِينَ                          
 
"Es wurde zu ihr gesprochen: `Tritt ein in den Palast.` Und da sie ihn sah, hielt sie ihn für einen Wasserteich  und raffte das Gewand über ihren Waden  ein wenig hoch (damit es nicht nass wird) . Er (Salomo) sagte: `(Das ist kein Wasser) Es ist ein Palast, getäfelt und gepflastert mit geglättetem Glas.` Sie sagte: `Mein Herr, ich habe wahrlich gegen meine eigene Seele gesündigt; und ich ergebe mich mit Salomo Allah, dem Herrn der Welten.`" (27: 44)



 
Prophet Salomo hatte den Fußboden in einem  seiner Paläste mit  Glaskacheln auslegen lassen und unter diesen Kacheln war ein Teich oder floss   Wasser.  Die Königin dachte, sie müsste durch Wasser waten und raffte daher ihre Gewänder etwas hoch,  damit sie nicht nass werden. Als Salomo dies sah, sagte er: Der Palastboden besteht aus Glasplatten, die so  durchsichtig sind, dass man  nur das Wasser darunter sieht.  Die Königin von Saba, die selber mächtig war und einen prächtigen Palast besaß, war  sehr beeindruckt. Ihr wurde in dem Moment bewusst, wie farblos ihr eigener Palast angesichts der Größe und Pracht des Palastes von Salomo ist. Sie besaß nichts, mit dem sie die Macht und die Möglichkeiten des Propheten Salomo hätte überbieten können.
 
Indem Prophet Salomo der Königin von Saba seine materielle und immaterielle Überlegenheit  vor Augen führte, machte er ihr klar,  dass sie besser nicht in den Krieg gegen ihn ziehen soll, weil sie ihn verlieren wird.   Bilqis sah sich nicht nur  von der materiellen Größe Salomos überboten. Sie war auch von  der spirituellen Größe Salomos beeindruckt. Trotz  seiner materiellen Macht war Salomo nämlich nicht der Weltenliebe verfallen, sondern er war Gott ergeben und ging auch als König seiner Aufgabe, die Religion Gottes zu verkünden nach.   Daher  akzeptierte Bilqis auch seine prophetische Lehre. Sie bat Gott um Verzeihung für ihre Vergangenheit  und gab bekannt, dass sie sich Ihm, dem Allmächtigen,  ergeben hat, d.h. dass sie von der Anbetung der Sonne ablässt und sich zur Anbetung nur des Einen Gottes bekennt.
 
Interessant ist, dass die Königin von Saba nicht sagte, sie habe sich Salomo gegenüber ergeben. Sondern sie sagte: Ich ergebe mich Allah, so wie Salomo sich Gott ergeben hat und wir beide sind Diener Gottes.
 
Zweifelsohne führte der Glaube der Königin von Saba an den Einen Gott auch dazu, dass ihr Volk von der Sonnenanbetung abließ und sich der Anbetung des Einen Gottes zuwandte.
 
 
 
Wir können uns merken:
 
Erstens:  Materielle  Möglichkeiten müssen für die Verbreitung der Religion eingesetzt werden.  So hat sich Salomo zum Beispiel der handwerklichen Fortschritte in seinem Reich bedient, um die anderen auf den rechten Weg zu bringen.
 
Zweitens: Es ist nichts Schlechtes, dass eine islamische Regierung Dinge wie Kunst, Ästhetik, Handwerk und moderne Technologien nutzt,  um Bewunderung hervorzurufen.  
 
Drittens: Wahre Reue  bedeutet, sich zu den bisherigen Fehler zu bekennen,  Gott deswegen um Verzeihung zu bitten, und in Zukunft dem Licht der göttlichen Rechtleitung zu folgen.
 
Viertens: Kern des Glaubens an Gott ist die Ergebenheit gegenüber Ihm, dem Herrn der Welten. Die Königin von Saba ergab sich Gott und wurde gläubig.


source : irib.ir
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