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Saturday 6th of March 2021
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Teil 664: Sure Naml (Die Ameise) Verse (29- 35)

Wir besprechen zurzeit die Sure Naml, Sure 27 und setzen unsere Erläuterungen bei den Versen 29 bis 31 dieser Sure fort. In diesen drei Versen heißt es: (27: 29- 35)
Teil 664: Sure Naml (Die Ameise) Verse (29- 35)

Wir besprechen zurzeit die Sure Naml, Sure 27  und setzen unsere Erläuterungen bei den Versen 29  bis 31 dieser Sure fort. In diesen drei Versen heißt es:


(27: 29- 35)


قَالَتْ يَا أَيُّهَا الْمَلَأُ إِنِّي أُلْقِيَ إِلَيَّ كِتَابٌ كَرِيمٌ
 
"Sie (die Königin von Saba) sagte: 'Ihr Vornehmen, ein achtbarer Brief ist mir überbracht worden.'" (27: 29)


إِنَّهُ مِن سُلَيْمَانَ وَإِنَّهُ بِسْمِ اللَّـهِ الرَّحْمَـٰنِ الرَّحِيمِ
 
„'Er ist von Salomo und er lautet: 'Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Gütigen' " (27: 30)
 

أَلَّا تَعْلُوا عَلَيَّ وَأْتُونِي مُسْلِمِينَ

„'Seid nicht überheblich gegen mich, sondern kommt zu mir in Ergebenheit.'" (27: 31)


 
Nachdem Prophet Salomo davon erfahren hatte, dass die Königin von Saba und ihr Volk die Sonne anbeten, schickte er den Wiedehopf mit einem Brief auf den Weg nach Saba. Der Wiedehopf flog in den Palast der Königin von Saba und ließ den Brief vor ihr auf den Boden fallen. Gemäß obiger Stelle im Koran erkannte die Königin, dass es ein bedeutender Brief von einer wichtigen Persönlichkeit ist, den ihr dieser schöne Vogel überbracht hatte. Die Königin versammelte ihre Amtsträger und Berater und las ihnen persönlich den Brief von Salomo vor.
 
Salomo hatte seinen Brief im Namen Gottes eröffnet.  Das Schreiben enthielt zwei  Forderungen an die Königin von Saba:  zum einen die Forderung, sich jeder Rebellion gegenüber der Herrschaft Salomos zu enthalten und zweitens sich Recht und Wahrheit  zu unterwerfen.


 
Wir sehen an diesen Koranversen:
 
Erstens: Wir sollten alles Tun im Namen des Allbarmherzigen, Gütigen Gottes beginnen. Sogar in einem Brief an Nicht-Muslime sollten wir diesen Satz nicht vergessen.
 
Zweitens: Überheblichkeit hindert den Menschen daran, sich dem Recht zu unterwerfen. Besonders die Überheblichkeit gegenüber den Statthaltern  Gottes.


 
Wir wenden uns den Versen 32 und 33 der Sure 27 zu. Dort steht:


قَالَتْ يَا أَيُّهَا الْمَلَأُ أَفْتُونِي فِي أَمْرِي مَا كُنتُ قَاطِعَةً أَمْرًا حَتَّىٰ تَشْهَدُونِ
 
"Sie (die Königin von Saba) sagte: 'O ihr Vornehmen, ratet mir in dieser Sache. Ich entscheide keine Angelegenheit, solange ihr nicht zugegen seid.'" (27: 32)
 

قَالُوا نَحْنُ أُولُو قُوَّةٍ وَأُولُو بَأْسٍ شَدِيدٍ وَالْأَمْرُ إِلَيْكِ فَانظُرِي مَاذَا تَأْمُرِينَ

"Sie sagten: 'Wir verfügen über Macht und eine starke Schlagkraft, aber dir obliegt der Befehl; sieh nun zu, was du befehlen willst.'" (27: 33)
 

Die Königin von Saba war eine kluge Staatsmännin. Nachdem sie den Brief von Salomo vorgelesen hatte, fragte sie die versammelten Amtsträger und Militärbefehlshaber, wie sie darauf antworten soll. Durch diese Beratung konnte sie sich ein Bild davon mehr, inwieweit ihre Getreuen bereit waren, gegen Salomo anzutreten.  Sich zu beraten ist grundsätzlich vorteilhaft für eine  bessere endgültige Entscheidung.
 
Die Berater der Königin und ihre Heeresführer waren auf ihre Kriegsmacht stolz und erklärten ihre Bereitschaft, jeglichen Angriff seitens Salomos abzuwehren. In Wahrheit hatten sie das Schreiben des Salomo als eine Kriegserklärung aufgefasst und,  wie die Heeresführer der meisten Länder so sind, schlugen sie sofort einen Krieg anstelle einer Kapitulation vor.  Doch nachdem sie ihre Kampfbereitschaft erklärt hatten, überließen sie die Endentscheidung der Königin und erklärten, sie würden sich nach ihrem Befehl richten, auch wenn sie selber anderer Meinung sein sollten.


 
Zu dieser Koranstelle möchten wir noch folgende beiden Anmerkungen machen:
 
Erstens: Die Verwaltung eines Landes setzt voraus, dass ihr eine Militärmacht zur Verfügung steht, allerdings darf dies nicht zur Überheblichkeit und zu Vorherrschaftsbestrebungen  und zur Verweigerung der Anerkennung von  Recht und Wahrheit führen.
 
Zweitens: Beratung muss sein, besonders vor Regierungsentscheidungen. Die endgültige Entscheidung muss jedoch von der Staatsführung selber getroffen werden, anderenfalls drohen anarchistische Zustände.


 
Hier nun noch die Verse 34 und 35 der Sure 27:


قَالَتْ إِنَّ الْمُلُوكَ إِذَا دَخَلُوا قَرْيَةً أَفْسَدُوهَا وَجَعَلُوا أَعِزَّةَ أَهْلِهَا أَذِلَّةً ۖ وَكَذَٰلِكَ يَفْعَلُونَ
 
„Sie (Königin Bilqis)  sagte: 'In der Tat! Wenn Könige in ein Land eindringen, verwüsten sie es und machen die höchsten seiner Bewohner zu den niedrigsten. So verfahren sie (immer).'" (27: 34)
 

وَإِنِّي مُرْسِلَةٌ إِلَيْهِم بِهَدِيَّةٍ فَنَاظِرَةٌ بِمَ يَرْجِعُ الْمُرْسَلُونَ

"'Ich aber will ihnen ein Geschenk schicken und will abwarten, was die Boten (daraufhin als Erwiderung) zurückbringen.'" (27: 35)
 

Bilqis, die König von Saba, hatte ihre Berater und die Vornehmen nach ihrer Meinung gefragt. Diese hatten ihr gesagt, dass sie bereit sind einen Krieg gegen Salomo zu führen. Aber Bilqis erinnerte sie daran, dass durch Krieg nur Verheerung und Unheil entsteht, weil  Herrscher, die ihre Macht ausdehnen wollen, in jeder Stadt, in der sie eindringen, die Häuser zerstören und ihre Einwohner töten oder gefangen nehmen, sie erniedrigen und obdachlos machen.
 
Bilqis zieht es daher vor, erst mehr über den Grund dieses Briefes, den Salomo ihr geschickt hat, zu erfahren. Statt den Krieg zu erklären, entschließt sie sich, Salomo Geschenke zu schicken, um zu sehen wie er reagiert.
 
Wird die  Sache erledigt sein, wenn sie ihm Geschenke schickt, was eine Art Friedensangebot beinhaltet? Oder  hat  Salomo  wirklich vor, ihr Land zu erobern und zu beherrschen? Entsprechend der Reaktion von Salomo wird sie, die Königin, dann auch den notwendigen Entschluss fassen, nämlich ob sie gegen Salomo Krieg führen  oder sich für einen anderen Weg entscheiden soll.
 
Vielleicht wollte die Königin von Saba mit ihren Geschenken Salomo auf die Probe stellen und herausfinden, ob er wirklich der Prophet Gottes ist oder doch nur ein machttrunkener König, der andere Länder an sich reißen will. Sie wusste, dass die Propheten nicht nach weltlichem Besitz streben und nicht von der Verkündung der Religion Gottes ablassen. Nur die Könige, die das Weltliche lieben, sind zu allen möglichen Untaten bereit um  ihre persönlichen Interessen zu decken und Macht und Reichtum zu vergrößern.


 
Wir können dazu anmerken:
 
Erstens: Regierungen, die nicht religiös sind, richten Unheil an, schüren Kriege und vergießen unschuldiges  Blut, um über andere Völker zu herrschen.
 
Zweitens: Durch Geschenke werden einflussreiche Persönlichkeiten auf die Probe gestellt. Oft dienen solche Geschenke dazu, einen Amtsträger zu bestechen und ihn zu verleiten, den einen oder anderen zu bevorzugen und andere zu benachteiligen.


source : irib.ir
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