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Islamischer Lebensstil

Wir setzen das Thema Ehe und Familie fort. Die Gründung einer Familie ist , wie gesagt, aus der Sicht des Islams von außerordentlicher Wichtigkeit.
Islamischer Lebensstil

Wir setzen das Thema Ehe und Familie fort. Die Gründung einer Familie ist , wie gesagt, aus der Sicht des Islams von außerordentlicher Wichtigkeit. <!-- Item fulltext -->

Obwohl die Familie von der Zahl ihrer Mitglieder her nur eine sehr kleine Einheit der Gesellschaft bildet, ist sie jedoch für die Gesundung der großen menschlichen Gemeinschaften sehr wichtig.

Die Familie ist Ort der Sicherheit und wichtigster sozialer Grundbaustein. Sie entsteht, wenn zwei erwachsene Menschen (eine Frau und eine Mann) gesetzesmäßig und gemäß dem Religionsrecht ein heiliges Bündnis schließen. Seitdem es Menschen auf der Erde gibt, haben Männer und Frauen aufgrund der Gründung dieser kleinen Gemeinschaft namens Familie zusammengelebt und liebevoll Kinder groß gezogen. Zum Schutz des heiligen Bündnisses der Familie wirkt der Islam mit seinen Weisungen auf ein gesundes Familien- und Gesellschaftsmilieu hin, spornt zur Eheschließung und Familiengründung an, legt die konstruktiven Beziehungen zwischen den Eheleuten und den Familienmitgliedern dar und betont insbesondere die Kindererziehung. In diesem Teil möchten wir über die Grundsätze der Eheschließung im Rahmen eines Islamischen Lebensstils sprechen.

 

Für den Islam setzt die Gründung einer Familie als erstes die religionsrechtlich korrekte Eheschließung zwischen einem Mann und einer Frau voraus. Durch die Heirat entstehen für beide Seiten neue Pflichten und Rechte und eine neue ethische und emotionale Beziehung, die gesetzlich unterstützt wird. Auf den ersten Blick sind die wichtigsten Größen, die eine Familie bilden, eine Frau und ein Mann, welche, gemäß den Bräuchen in ihrer Gesellschaft, eine Ehe geschlossen haben und deren Gemeinschaft später durch Nachwuchs größer wird. Aber diese oberflächliche Interpretation genügt nicht.

Es ist wichtig, welches Motiv Mann und Frau zur Gründung eines gemeinsamen Lebens motiviert hat. Ehemotive können unterschiedlich ausfallen. Für einige gibt es nur finanzielle Gründe. So kann es sein, das einige Familien ihre Tochter nur deshalb an einen Mann geben, weil dieser wohlhabend ist. Ebenso kann es sein, dass einige Männer ein Mädchen oder eine Frau wegen ihres Reichtums oder des Reichtums ihres Vaters zur Ehefrau wählen. Manche Eheschließung erfolgt wegen Bestrebungen nach einer politischen oder sozialen Position. Familien der Oberschicht versuchen durch solche Eheschließungen ihren Einfluss zu steigern. Auch Schönheit ist ein Heiratsmotiv. Für manch einen ist das schöne Aussehen ausschlaggebend für eine Heirat, während ihm hohe moralische Werte und Attribute egal sind.

 

Für diejenigen Männer und Frauen, die wegen Vermögen, Schönheit oder Macht heiraten ist die Ehe also dazu da, um von solchen Größen zu profitieren. Da das Ehemotiv sich an materiellen und äußerlichen Dingen orientiert, hängt die Dauer und Festigung dieser Ehe auch von diesen Faktoren ab und das Interesse an dieser Ehe geht zurück, wenn diese Faktoren nicht mehr existieren.

Den Lehren der Religion entnehmen wir, dass eine gute Familie nach islamischem Modell auf Liebe und gegenseitigem Verständnis gründet. Dank dieser innigen Verbundenheit können dann auch die Bedürfnisse, ob materieller oder spiritueller und emotionaler Art, erwidert werden. Natürlich verbietet der Islam es nicht, dass Mann und Frau eine soziale Position, Vermögen und schönes Aussehen genießen möchten, aber er mahnt sie, materielle und vergängliche Dinge wie diese nicht als wichtigste Bedingung für ein Ehebündnis zu betrachten.

 

Der Koran bestätigt die natürliche Neigung des Menschen einen Ehepartner zu wählen. Beide Geschlechter ergänzen einander, d.h. der unverheiratete Mensch ist unvollkommen. Es ist aber nicht nur die Befriedung irdischer Neigungen, die Mann und Frau zur Weiterentwicklung und Ergänzung verhelfen und selbst die Geburt eines Kindes genügt nicht für ein frohes Familienleben. Gott, der die Welt erschaffen hat, hat Mann und Frau auf eine Weise gestaltet, dass sie gemeinsam ihre geistig-seelischen und ihre körperlichen Bedürfnisse stillen können. Jeder Mensch besitzt den Hang zur Liebe und Barmherzigkeit und dieser manifestiert sich in der Ehe und Familie. Wir lesen im Vers 21 der Sure Rom (Sure 30):

„Und unter Seinen Zeichen ist dies, dass Er Gattinnen für euch aus euch selber schuf, auf dass ihr Frieden bei ihnen finden möget; Und er hat bewirkt, dass ihr einander in Liebe und Güte zugetan seid. Darin liegen Zeichen für Leute, die nachdenken..“

 

Eheleute können einen schönes gemeinsames Leben erreichen, wenn sie sich so stark miteinander verbunden fühlen, dass sie Freud und Leid miteinander teilen. Dies ist die Liebe und Güte, von der der Koran spricht. Mann und Frau brauchen einander und das gemeinsame Leben kann ihnen Ruhe und Sicherheit spenden. Die Gründung einer Ehe und Familie soll natürlich auch materielle Bedürfnisse stillen. Aber das reicht nicht für ihren Weiterbestand.

Wichtig ist die Liebe. Nur so kann der Frieden, von dem Gott im Koran spricht, Wirklichkeit werden.

 

Wenn in der Ehe nur die geschlechtliche Beziehung das wichtigste ist und die Ehepartner nicht auf die seelisch-geistigen Bedürfnisse ihres Lebensgefährten achten, wird ihre Sehnsucht nach der Liebe nicht befriedigt werden. Vielmehr tritt Enttäuschung und Unzufriedenheit auf. Wenn die Eheleute jedoch auch beide an die Stillung der geistig-seelischen Bedürfnisse denken, wird es zu einer Harmonie zwischen ihnen und zu einer Annäherung in ihrem Verhalten kommen. Sie können dann eine Stufe erreichen, auf der sie sich als untrennbares Paar empfinden. Der Mensch wird dann dank der Inspiration der religiösen Lehren die wichtige Wahrheit erkennen, dass in der Ehe die geistig-seelischen Leerräume von Mann und Frau ausgefüllt werden können.

 

 

Für den Islam baut die Eheschließung auf einigen Werten und Grundsätzen auf. In einer Islamischen Kultur werden besondere Wertmaßstäbe für die Wahl des Lebenspartners berücksichtigt und wenn diese nicht beachtet werden, ist die Ehe von vorneherein potenziell gefährdet. Zu den Maßstäben für die Wahl des Ehemannes, bzw. der Ehefrau zählt in der islamischen Kultur, die gute Moral, Religiosität und Zuneigung zueinander sowie dass sie zueinander passen.

Der Islam warnt ernsthaft davor, einen Ehepartner aufgrund rein materieller und äußerlicher Merkmale zu wählen. Das soll, wie gesagt, nicht bedeuten, dass diese Merkmale überhaupt nicht beachtet werden, sondern es bedeutet dass sie nicht das einzig Wichtige darstellen. Möglicherweise sieht jemand sehr attraktiv aus, aber ist innerlich verdorben. Es leuchtet ein, dass eine Ehe mit einer solchen Person gegen die Vernunft verstößt. In einer Überlieferung unseres geehrten Propheten Mohammad (s) steht: „Wer nur wegen Schönheit jemanden heiratet, dem wird diese Ehe nicht zum Wohl gereichen und es kann sein, dass er keinen Erfolg hat und sein Leben bitter und voller Beschwernisse sein wird.“

Deshalb wird den Muslimen empfohlen, die Religiosität als wichtigsten Maßstab bei der Wahl des Ehepartners zugrunde zu legen.

Der Prophet des Islams (s) hat hierzu gesagt:

„Wer eine Frau nur wegen ihrer Schönheit heiratet, wird in ihr nicht das finden, was er liebt und wer eine Frau nur wegen ihres Reichtums heiratet, den überlässt Gott der Höchsterhabene diesem Reichtum. Ihr solltet daher jemanden heiratet, der religiös ist.“

 

Ein weiterer Maßstab des Islams für die Wahl des Ehepartners ist die gute Herkunft im Sinne davon, dass jemand in einer Familie aufgewachsen ist, in der Gottesfürchtigkeit, Religion und Moral herrschen. Wenn jemand nicht aus solchen moralisch guten Verhältnissen stammt, kann er keine starke Stütze für jemanden sein.

Der Prophet (s) sagte einmal:

„Leute! Enthaltet euch der schönen Pflanzen die auf dem Abfall gewachsen sind!“ Da wurde er gefragt: „O Prophet Gottes. Wen meint Ihr damit?“ Er sagte: „Ein schönes Mädchen, das in einer schlechten Familie aufgewachsen ist.“

 

source : abna
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