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Sunday 7th of June 2020
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Bahnbrecher der Annäherung 1



 

Scheich Mufid Fahnenträger der Annäherung der Glaubensschulen

 

Abu Abdullah Muhammad ibn Noman berühmt als Scheich Mufid, gehört zu den bedeutenden Persönlichkeiten der Schia und außergewöhnlichen Größen in der Theologie und islamischen Rechtslehre. Er ist im Jahr 336 oder 338 nach der Hidschra und dem Mondkalender (948 oder 950 n. Chr.) auf die Welt gekommen. Sein Geburtsort (Ukbara) lag in der Region von Dschill, circa 60 km von Bagdad entfernt. Später ist er mit seinem Vater der Al Alam (Lehrer, Anführer) genannt wurde nach Bagdad übergesiedelt und hat bei den großen Gelehrten seiner Zeit studiert. Zu seinen berühmtesten Lehrern zählen Abulqassem Dschafar ibn Mohammad ibn Qulawaih Qumi und Scheich Saduq.

In seiner Zeit herrschten in Bagdad die Buyiden, welche die Schiiten unterstützten, und deshalb bestand die Basis für die Bekundung des Glaubens und der Veröffentlichung des Gedankenguts der Schiiten. Scheich Mufid hat diese freie Atmosphäre genutzt und widmete sich in der Buratha- Moschee in Bagdad dem Lehren, Predigen und Diskussionen mit den Gegnern- Er konnte das Schiitentum und dessen Glaubensrichtungen miteinander verbünden. Scheich Mufid spornte die verschiedenen islamischen Glaubensgruppen an, ihre geringfügigen Meinungsunterschiede unbeachtet zu lassen und sich in den Grundsätzen zu vereinen. Scheich Mufid hat über 200 Werke verfasst.

Zu den wertvollen Werken von Scheich Mufid gehört das Buch "Al Amali". Dieses Buch ist das wichtigste Werk von Scheich Mufid im Bereich von Überlieferungen. Es beinhaltet 387 Überlieferungen vom geehrten Propheten des Islams (s.a.a.s) und den Unfehlbaren Imamen (a.s.) in verschiedenen Themenbereichen. Die Überlieferungsart war „ Niederschrift aufgrund von Vortrag“, d.h. die Überlieferungen wurden langsam vorgetragen und alle Zuhörer oder einige von ihnen, schrieben sie nieder.

Zu der Zeit geschah die Niederschrift durch Übertragung von Überlieferungen und Wissen. Diejenigen die niederschrieben, gehörten überwiegend zu den großen Persönlichkeiten. Im Islam war die erste Person, die niederschrieb, der geehrte Prophet des Islams (s.a.a.s).

Ibn Hadschar schreibt:

Mufid war ein Mann, der bei der Durchführung der Mustahabbat (empfohlene Handlungen im Islam, die aber nicht Pflicht sind) große Mühe auf sich nahm. Er war sehr bescheiden. Mufid hat sich ganz der Wissenschaft gewidmet und war bei der Darlegung des schiitischen Glauben und ihrer Theologie sehr geschult...“

Der geehrte Scheich Mufid starb in der Nacht zum 3. Ramadan (413 n.d.H nach dem Mondkalender – 1022 n.Chr.) – einem Freitag - nach 75 wertvollen Jahren der Anstrengung und verdienstvoller Leistungen und wurde von seinen Mitmenschen und Gelehrten hoch gewürdigt. Von seinem großen Schüler Scheich Tussi, der selbst bei seiner Bestattung anwesend war, wird überliefert, dass jener Tag hinsichtlich der großen Zahl von Freunden und Gegnern, die sich umeinander versammelt hatten, um für ihn zu beten und ihn zu beweinen, beispiellos gewesen ist. 80 Tausend Schiiten waren bei seinem letzten Geleit dabei und Seyyed Morteza Alamolhoda verrichtete das Gebet für ihn. Er wurde im heiligen Schrein des unfehlbaren Imam Dschawad (a.s.) unterhalb dessen Füßen und in der Nähe des Grabes seines Lehrers Ibn Qulawaih beerdigt.

Werke Scheich Mufids (thematisch geordnet)

a)Wissenschaft, Scholastik und Glaubenslehre: "Awa`il al Maghalat", "Scharhe Aqayid-i Saduq", "Adschvabat- ul Masa`il- al Sarawiah" und "Nukat - ul Itiqadiyah" gehören zu den Büchern des hochgeehrten verstorbenen Scheich Mufid auf den betreffenden geistig-kulturellen Gebieten.

b) Islamische Rechtslehre: „Al Muqni`ah “, in der islamischen Rechtslehre besitzt Scheich Mufid viele Werke, welche die religiösen Gebote und Pflichten in verschiedenen Kapiteln erläutern. „Al Alam“, „Al Masa`il al Saghaniya“, „ Dschavabat Ahl al Musel fi - l a`dade Rawia“, "Dschawab Ahl al raqa fi - l Ahluhu va- l adad” gehören zu den weiteren Werken dieses weisen Gelehrten in der islamischen Rechtslehre.

c) Islamische Ethik: Das Buch “Amali” des Scheichs handelt über islamische Ethik und menschliche Moral. Der verstorbene Mufid hat sehr gut gewusst, dass das Lernen und Handeln nach den moralischen Geboten für die Person und Gesellschaft vor allem denen, die nach Wissen streben, von großer Bedeutung ist. Aus diesem Grund hat er dieser Angelegenheit eine besondere Bedeutung beigemessen.

d) Überlieferungen: Die Bedeutung des Wilaya (Führung), die Notwendigkeit einem Unfehlbaren Imam (a.s.) zu folgen und sich an den Tugenden Imam Alis (a.s.) ein Beispiel zu nehmen, gehören zu den Themen, die im „Amali“ des Scheich Mufid den Denkern zur Verfügung stehen.

e) Imamat und politische Philosophie im Islam: “Al Ifsa fi- l Imama”, „Irshad“, „ Dschamal“, „Amali“, „Al Fusul al Muchtara“, „Tafsil Amir - ul Mumenin ala sayer - al Sahaba“ gehören zu den Werken in diesem Bereich. Es gibt ca. 20 tiefgründige Werke, die Scheich Mufid im Zusammenhang mit „ Imamat und Führung “ hinterlassen hat.

f) Verborgenheit des 12. Imam: Ein Teil des "Irschad", das Buch "Al Fusulol Asharah fi al Ghaybah" und "Al Dschavabat fi Chorudsch - i Al Mahdi (möge er bald in Erscheinung treten)" zusammen mit fünf weiteren Werken dieses Gelehrten und Anhängers des Hauses des Propheten handeln über den letzten Imam der Schiiten Baqiat - ullah (a).

 
Hasan Al-Banna auf einen Blick

 

Ustad Hasan AL-Banna ist der Begründer der Muslimischen Bruderschaft, welche auch Gesellschaft der muslimischen Brüder genannt wird und die größte und einflussreichste Organisation der sunnitischen Wiederbelebung im 20. Jahrhundert bildet.

Nach ihrer Gründung im Jahr 1928 wurde die Muslimische Bruderschaft die erste massenbasierte, überpolitische Bewegung, welche dem Aufkommen weltlicher und westlicher Ideen im Mittleren Osten entgegenstand. Die Bruderschaft sah in diesen Ideen die Wurzeln des Verfalls der islamischen Gesellschaft in der modernen Welt und riet als Lösung für die Krankheit, welche die muslimische Gesellschaft befallen hatte, zu einer Rückkehr zum Islam. Das Wachstum der Bruderschaft während der 1930- er und 1940- er Jahre war spektakulär. In den frühen 1950- ern waren sowohl in Syrien, im Sudan und in Jordanien Zweige errichtet worden. Bald wurde der Einfluss dieser Bewegung in ferneren Ländern wie der Golfregion und nichtarabischen Staaten wie Iran, Pakistan, Indonesien und Malaysia spürbar. Der Reiz dieses Organisationsmodells, welches in der ursprünglichen, in Ägypten basierenden Sektion der Bruderschaft lag, war diese Erweiterung zu lenken und lag in dem Erfolg der Schriften al-Bannas. Diese Schriften, welche in verschiedene Sprachen übersetzt worden waren, haben weltweit zwei Generationen von sunnitischen, religiösen Aktivisten geformt.

So wie viele andere islamische Führer, welche seinen Fußstapfen folgten, profitierte Al-Banna von einer modernen Ausbildung, war aber in einem traditionellen islamischen Umfeld groß geworden. Er wurde 1906 in Mahmudiyya, einer Kleinstadt im Nildelta, geboren. Sein Vater, ein Uhrenmacher, der aber auch als Gebetsführer und Koranlehrer in der örtlichen Moschee diente, hatte an Al-Azhar studiert. Als Autor einiger Bücher über islamische Rechtssprechung gab er Al-Banna starke religiöse Gefühle mit. Schon in der Grundschule besuchte Al-Banna verschiedene religiöse Gemeinschaften, welche sich der Förderung des islamischen Standards in Bezug auf moralisches Benehmen widmeten. Schon in diesem jungen Alter wurde er ein Mitglied des Sufi- Ordens der Hasafiyya Brüder. Seine frühe Teilnahme an Dhikr - Zirkeln und ein ausführliches Lesen von Sufi- Literatur helfen zu erklären, warum er immer die moralische Reform des Einzelnen als die Vorbedingung für die Islamisation der Gesellschaft gehalten hatte.

1923, im Alter von sechzehn Jahren, zog Al-Banna nach Kairo, um am berühmten Dar al-`Ulum Kolleg zu studieren. Die vier Jahre, welche Al-Banna in Kairo verbracht hatte, konfrontierten ihn mit der politischen Zersetzung der ägyptischen Hauptstadt in den frühen 1920-ern und machten ihm das Ausmaß bewusst, mit dem säkulare und westliche Wege die Grundstrukturen der Gesellschaft durchdrungen hatten. Al-Banna konzentrierte sich daraufhin besonders auf das, was er als das Abtriften der jungen Generation vom Islam ansah. Er glaubte, dass der Kampf um Herz und Geist der Jugend hinsichtlich des Überlebens einer Religion, welche unter westlicher Attacke stand, auf eine kritische Probe gestellt werden würde. Während seines Studiums in Kairo vertiefte er sich in die Schriften der Gründer des Islamischen Reformismus (die Salafiyya- Bewegung), einschließlich in die Werke des Ägypters Mohammad `Abduh (1849 – 1905), bei welchem sein Vater während seines Aufenthaltes in Al-Azhar studiert hatte. Aber es ist `Abduhs Schüler, der Syrer Raschid Rida (1865 – 1935) gewesen, der Al-Banna am meisten beeinflusst hat. Al-Banna war ein leidenschaftlicher Leser der Zeitschrift Al-Manar, welche Rida in Kairo von 1898 bis zu seinem Tod 1935 veröffentlichte.

Er teilte mit Rida die zentrale Besorgnis hinsichtlich des Rückgangs der islamischen Zivilisation aufgrund des Westens. Auch er glaubte daran, dass dieser Trend nur durch eine Umkehr zu einer unveränderten Form des Islam, die frei von allen Beifügungen, welche die Stärke der ursprünglichen Botschaft verdünnt hatten, ist, rückgängig gemacht werden könnte. So wie Rida, aber nicht so wie `Abduh und andere islamische Modernisten, fühlte Al-Banna, dass die Hauptgefahr für das Überleben des Islam in der modernen Zeit weniger vom Konservativismus Al-Azhars und den Ulama (welcher er nichts desto trotz kritisierte), sondern vom Aufkommen der säkularen Ideen des Westens herrührte.

Al-Banna drängte zur Verwerfung aller westlicher Ansichten, wobei er die Notwendigkeit, zu den Grundlagen und der ursprünglichen Reinheit des Islam zurückzukehren, betonte. Tatsächlich demonstrierte Al-Banna bald durch seine Organisationsfähigkeiten, dass er mehr als jeder andere Denker jener Zeit zu der Eklipse des islamischen Reformismus und dem Modernismus durch islamischen Fundamentalismus beitrug. Nachdem al-Banna das Dar al-`Ulum- Kolleg 1927 im Alter von 21 Jahren abgeschlossen hatte, war er zum Arabischlehrer in einer Grundschule in Isma`iliyya ernannt worden. Zu jener Zeit diente Isma`iliyya der von den Briten besetzten Kanalzone als Hauptsitz und beherbergte die Zentralstelle der Suez Canal Company (SCC). Britische Militärcamps und die Wohnungen der ausländischen SCC- Mitarbeiter waren genauso ein Teil dieser rasch heranwachsenden neuen Stadt wie die miserablen Bedingungen, unter welchen die Mehrheit der ägyptischen SCC- Mitarbeiter lebte. Auf diese Weise wuchs Al-Bannas Groll auf das, was er als die militärische Besetzung Ägyptens, ökonomische Zerstörung, kulturelle Beherrschung und Verlust der Würde ansah. Dies alles stärkte seine Entschlossenheit, Ägypten von den Briten und allgemein vom westlichen Einfluss zu befreien.

Von dem Moment an, wo Al-Banna in Isma`iliyya eintraf, beteiligte er sich aktiv am Leben dieser Gemeinde. Er versuchte mit den geachteten Kreisen der Stadt in Kontakt zu treten, wobei er gleichzeitig soviel wie möglich die Volksmasse zu erreichen bestrebt war. Er hielt für die Eltern seiner Schüler Abendkurse ab und führte in Moscheen, Kaffeehäusern, Klubs und privaten Häusern unformelle Diskussionen. Seine grundlegende Botschaft war, dass Ägypten seine Seele verloren hatte. Es war politisch untertänig und ökonomisch abhängig geworden, weil es von dem Weg, den ihm Gott vorgelegt hatte, abgewichen war. Das einzige Heilmittel für die Dekadenz des Staates und der Gesellschaft war, die islamischen Werte und den islamischen Lebensstil wieder zu behaupten.

Im März 1928 war die Nachricht verkündet worden, dass Al-Banna die Gesellschaft der Muslimischen Bruderschaft gegründet hatte. Zunächst ist diese Gesellschaft nur eine unter zahlreichen kleinen islamischen Vereinigungen gewesen, welche zur damaligen Zeit existierten. Ähnlich wie bei den Vereinigungen, welche Al-Banna seit seinem zwölften Lebensjahr besucht hatte, zielten diese auch wieder darauf ab, persönliche Frömmigkeit zu fördern und sich in Wohltätigkeitsdiensten zu engagieren. Ein Jahrzehnt später hatte die Bruderschaft 500 000 aktive Mitglieder und allein in Ägypten genauso viele Sympathisanten, wobei ihre Anziehungskraft jetzt in verschiedenen anderen Ländern spürbar wurde. Die Gesellschaft wurde vor allem dann größer, als Al-Banna seinen Hauptsitz 1932 nach Kairo verlegt hatte. Der einzige und wichtigste Faktor, welcher diese spannende Expansion möglich machte, war die organisatorische und ideologische Führung, welche von Al-Banna besorgt wurde.

Er strebte danach, seine Änderungen durchzusetzen und hoffte dies durch den Aufbau von Institutionen, unentwegten Aktivismus auf Graswurzelebene und das Sich-Verlassen auf Massenkommunikationsmittel durchsetzen zu können. Er setzte seine Bemühungen fort, indem er eine komplexe Massenbewegung aufbaute, welche die Züge einer hochentwickelten Regierung hatte- Sektionen, deren Aufgabe es war, gesellschaftliche Werte unter Bauern, Arbeitern und Fachleuten weiterzubilden, Einheiten, die mit Schlüsselfunktionen, einschließlich der Verbreitung von Botschaften, Verbindungen mit der islamischen Welt sowie der Presse und Übersetzungen betraut waren und spezialisierte Komitees für Finanz- und Gesetzesfragen.

Bei der Verankerung dieser Organisation in die ägyptische Gesellschaft verließ sich Al-Banna geschickt auf schon existierende Netzwerke, vor allem auf solche, welche um Moscheen herum gebaut worden waren, islamische Wohlfahrtsorganisationen und Nachbargemeinschaften. Dieses Einweben der traditionellen Bänder in eine besondere moderne Struktur ist die Wurzel seines Erfolgs gewesen. In direkter Verbindung zu der Bruderschaft und ihre Verbreitung unterstützend gab es zahllose Geschäfte, Kliniken und Schulen. Zusätzlich waren die Mitglieder mit der Bewegung durch eine Reihe von Zellen, welche bedeutungsvoll usar (Familien) genannt wurden, verbunden. Die materielle, soziale und psychologische Unterstützung, welche auf diese Weise zur Verfügung gestellt wurde, war ein Instrument dafür gewesen, um unter ihren Mitgliedern eine enorme Loyalität zu erzeugen und neue Zöglinge anzuziehen. Die Dienste und die organisatorische Struktur, um die herum die Gesellschaft aufgebaut wurde, waren dazu beabsichtigt, einzelne Personen zu befähigen, sich in eine klare islamische Richtung, welche von Richtlinien der Gesellschaft geschliffen worden war, zurückzuintegrieren.

Al-Bannas Botschaft nahm Punkte wie einschließlich Kolonialismus, öffentliche Gesundheit, Erziehungsrichtlinien, Rohstoffverwaltung, Marxismus, soziale Ungerechtigkeit, arabischer Nationalismus, die Schwachheit der Islamischen Welt auf der internationalen Szene sowie den wachsenden Konflikt in Palästina in Angriff, wobei sie im Islam verwurzelt war. Durch das Hervorheben der Anliegen, welche eine Vielfalt von Interessengruppen betraf, war Al-Banna fähig gewesen, einen Querschnitt der ägyptischen Gesellschaft anzuziehen, obwohl modern erzogene Bürger, Beamte und Fachleute weiter unter den Aktivisten und Entscheidungsträgern der Organisation dominierten.

Als sich die Gesellschaft in den 1930-ern vergrößerte, wechselte sie schnell von einer Bewegung für geistige und moralische Reformen zu einer Organisation, welche direkt in der politischen Szene Ägyptens aktiv wurde. Parallel zu dieser Transformation siedelten sich radikale Tendenzen in der Organisation an. Ein geheimer Apparat (al-jihaz al-sirri) wurde gebildet, welcher eine Reihe von Anschlägen auf Feinde der Bruderschaft ausübte.

Zwischen 1948 und 1949, kurz nachdem die Gemeinschaft Freiwillige zum Kampf nach Palästina geschickt hatte, erreichte der Konflikt zwischen ihr und der Monarchie ihren Höhepunkt. Aufgrund der Bedenken hinsichtlich der zunehmenden Standhaftigkeit und Beliebtheit der Bruderschaft sowohl aufgrund der Gerüchte, dass ein Aufstand geplant sein sollte, ließ Premierminister Nuqraschi Pascha die Muslimbruderschaft im Dezember 1948 auflösen. Das Eigentum der Gesellschaft wurde beschlagnahmt und die Wortführer der Mitglieder wurden verhaftet und eingekerkert. Weniger als drei Wochen später wurde der Premierminister von einem Mitglied der Bruderschaft ermordet. Im Gegenzug dazu erfolgte der Märtyrertod Al-Bannas, der sehr wahrscheinlich von einem Regierungsagenten im Februar 1949, als Al-Banna erst 43 Jahre alt und auf dem Höhepunkt seiner Erfolgsbahn stand, ausgeführt wurde.

Obwohl die Gemeinschaft sich niemals vollständig von dem Verlust ihres charismatischen Gründers erholt hatte, überlebte sie. Seitdem ist die Bruderschaft entweder direkt oder durch die von ihr inspirierten Bewegungen als eine bedeutende Gewalt in der Politik verschiedener arabischer Länder verblieben.

 

 

 
Mohammad 'Abduh

 

Der ägyptische Religionsgelehrte, Jurist und liberale Reformer Mohammad 'Abduh führte im späten 19. Jahrhundert in Ägypten und anderen muslimischen Ländern eine Bewegung an, um muslimische Institutionen zu "modernisieren“.

Mohammad 'Abduh war besonders von Jamal-ud-Din Afghani, dem Begründer der modernen panislamischen Bewegung, welcher die muslimische Welt unter dem Banner des Glaubens vereinigen wollte, beeinflusst worden. Als sie sich 1872 in al-Azhar trafen, war `Abduh gerade aus seiner Askese zum Aktivismus aufgerüttelt worden und strebte danach, eine Renaissance des Islam und eine Befreiung der Muslime vom Kolonialismus zu bringen. Im Gegensatz zu seinem Mentor Jamal ud-Din Afghani versuchte 'Abduh die Politik von der religiösen Reform zu trennen. 'Abduh setzte sich dadurch für die Reform des Islam ein, indem er ihn zurück in seinen ursprünglichen Zustand führen wollte und das abwerfen wollte, was er als dessen gegenwärtige Dekadenz und Teilung ansah. Seine Ansichten standen im Gegensatz zu dem festgesetzten politischen und religiösen Gesetz, aber waren später von den Arabern nach dem Ersten Weltkrieg mit offenen Armen empfangen worden.

`Abduh verbrachte einige Jahre im Exil in Paris, wo er Afghani half, die antibritische muslimische Zeitschrift "Urwah al- Wuthqa" (Das festeste Band) herauszugeben. 'Abduh trennte sich schließlich von Afghani. Er unterrichtete in Beirut. Nachdem er den Radikalismus, von dem er in den 1870-er und 1880-er Jahren begeistert gewesen war, von sich wies, kehrte er nach der willkommenen Intervention der Briten mit dem Chediven nach Kairo zurück, um erzieherische und sprachliche Reformen zu verbreiten. Diese Zuwendung zum Liberalismus stand parallel dazu, dass die revolutionäre Glut der Persönlichkeiten in ländlichen Gebieten in den späten 1880-er Jahren nachließ.

Nach der britischen Übernahme Ägyptens 1882 stiegen die Steuern unter dem Chediven Isma'il (Regierungszeit von 1863 – 1879) auf ein intolerables Maß an, und das neue Kolonialregime Evelyn Barings (die spätere Gräfin von Cromer) sah sich wegen Gefahr zunehmender Revolten dazu gezwungen, die Steuern zu senken. Die landbesitzenden Familien, welchen es gelungen war, ihre Großbesitze zusammenzuhalten, wandelten sich selbst in Agrarkapitalisten um und wurden zu verstädtlichten, abwesenden Landbesitzern; viele von ihnen widersetzten sich nicht aktiv dem britischen Regiment, und ihr Nationalismus wurde durch die Überzeugung, dass die Ägypter nur durch Erziehung und eine stufenweise Reform Unabhängigkeit erreichen könnten, stumm gehalten. 'Abduh wurde zum Sprecher dieser Schicht. 1899 war er durch britischen Einfluss zum Großmufti (Rechtsberater)  für das ganze Ägypten ernannt worden und nutzte das Amt dafür, liberale Reformen im islamischen Gesetz, der Verwaltung und Erziehung zu verbreiten.

Als der europäische Einfluss in Ägypten wuchs, nahmen Westler in Ägypten westliche Erziehung, westliche Wissenschaften und ein westliches Medium zum Lehren, insbesondere Französisch, an. 'Abduh misstraute den Westlern. Er rief die Eltern dazu auf, ihre Kinder nicht in die von Missionaren errichteten Schulen zu schicken. Aber er war keineswegs gegen westliche Wissenschaften und westliche Technologie. In einem Artikel, den er 1877 schrieb, befürwortete 'Abduh die Einführung moderner Wissenschaften neben den einheimischen Wissenschaften an der Al-Azhar Universität. Er beschrieb die Stärke der Vorurteile gegen die modernen Wissenschaften in Al-Azhar und berichtete, dass Ghazali und andere das Studium der Logik und ähnlicher Disziplinen als unabdingbar für die Verteidigung des Islam betrachten. Er fuhr fort zu sagen:

"Es gibt keine Religion ohne Staat und keinen Staat ohne Autorität und keine Autorität ohne Macht und keine Macht ohne Vermögen. Der Staat besitzt weder Handel noch Industrie. Sein Vermögen ist das Vermögen der Leute, und das Vermögen der Leute ist ohne das Verbreiten dieser Wissenschaften unter ihnen nicht möglich, so dass sie vielleicht die Wege, um zu Vermögen zu kommen, kennen.“ (Tarich, Bd. 2, S. 37 ff.) Er sagte, dass neue und brauchbare Wissenschaften für unser Leben in dieser Zeit essentiell seien und zu unsere Verteidigung gegen Aggression und Erniedrigung dienen sowie des weiteren die Grundlage für unsere Freude, unser Vermögen und unsere Stärke sei. Er sagte auch: "Diese Wissenschaften müssen wir erwerben und bis zu ihrer Meisterhaftigkeit weiterentwickeln“.

`Abduh war der Ansicht gewesen, dass die persischen und griechischen Elemente, welche in der islamischen Tradition dominierten, nicht an die Modernität angepasst waren, und er arbeitete daran, die griechische Philosophie durch moderne Ideen zu ersetzen. Aufgrund seiner eigenen Grenzen und unzureichenden Kenntnisse der Wissenschaften, der modernen Philosophie und des Westen lief er oft über seine einfache Formel "Modernität ist auf Vernunft basiert, Islam muss daher zeigen, dass er nicht der Vernunft widerspricht, so können wir vielleicht beweisen, dass man Islam an die Modernität anpassen kann" hinaus, um Übereinstimmungen zwischen detaillierten wissenschaftlichen Theorien oder Entdeckungen und dem Qur'an zu zeigen. Die Dschin wurden zu Mikroben und Schilderungen über Astronomie wurden damit erklärt, dass sie an die Verständnisebene einfacher Leute gerichtet seien.

Er versuchte die Evolutionstheorie mit der Geschichte der Genesis im Qur'an zu vereinen, und er benutzte die Evolution um zu beweisen, dass Mohammad das Siegel der Propheten war. Er wollte zeigen, dass der Islam die Prinzipien der Kausalität nicht von sich wies und dazu bestimmt war, den Bereich des Übernatürlichen zu verringern. 

Zum Ende des neunzehnten Jahrhunderts hin hatte sich die wissenschaftliche Auslegung als eine unabhängige Disziplin etabliert. 1898 ermutigte 'Abduhs syrischer Student Raschid Rida ihn, einen Korankommentar zu schreiben, aber er war daran nicht interessiert gewesen. Daher machte sich Mohammad Raschid Rida während der Vorlesungsserien 'Abduhs über den Qur'an Notizen, welche er erweiterte. Die erweiterte Arbeit wurde 'Abduh, vorgelegt und von ihm, wo nötig, korrigiert. Diese Vorlesungen waren in der Zeitschrift "Al-Manar" Band 3 im Jahr 1900 als "Tafsir Manar 'Abduhs" erschienen. Es hat etwas Ironisches an sich, dass der ernste und streng religiöse junge Rida eine enge Freundschaft zu dem mehr weltlich orientierten, geistesoffenen 'Abduh entwickeln sollte. Aber dies ist vielleicht ein Hinweis auf 'Abdus Fähigkeit, seine Konversationen auf das Interesse seiner Zuhörer zuzuschneidern. Nach 'Abduhs Tod im Jahr 1905 setzte Rida das Tafsir al-Manar von Q. 4:125 bis Q. 12:107 fort, wobei er (in posthumen Abschnitten) diese Stellen auswies, welche das Ergebnis 'Abduhs Vorlesungen und seine eigenen Ergänzungen waren. Schließlich wurde das Tafsir al-Manar 1927 in zwölf  Bänden veröffentlicht . Eine spätere Ausgabe ist "Al-Qur’an al-Hakim al-Mustahir bi Tafsir al-Manar", 12 Bände, Kairo, 1954 – 1961. Zusätzlich hat 'Abduh zu Lebzeiten unter anderem Tafsir juz’ `Amma,Tafsir Surat al-`Asr, [Tafsir al-Fatiha],Fatihat al-Kitab und Tafsir al-Ustadh al-Imam veröffentlicht. Seine Vorlesungen über den Qu'ran sind als "Durus min al-Qur’an al-Karim" herausgegeben worden.

`Abduhs Ideen trafen sowohl auf großen Enthusiasmus als auch auf heftigen Widerstand. Auch heute noch, fast achtzig Jahre nach seinem Tod, sind sie noch immer Streitobjekt, da Fragen des Modernismus und der Tradition im Konflikt in der muslimischen Welt immer wieder auftauchen. Obwohl er seine Ziele nicht erreicht hatte, verbleibt Mohammad 'Abduh als ein kontinuierlicher Einfluss, und sein Werk "Risalat al-Tauhid" (Die Theologie der Einheit) ist die wichtigste Darlegung seiner Gedanken. 

 

 
Sayid Dschamaluddin Asadabadi als wachrufender Friedensstifter

 

 

Sayid Dschamaluddin Asadabadi, bekannt als Sayid Dschamaluddin Afghani, gilt als einer der bedeutenden Denker des Islam des 19. Jahrhunderts.

Er selbst sagt von sich, dass er in As'ad Abad in der Nähe Kabuls in Afghanistan" geboren ist (und nicht in der Stadt Asadabad im Westen Irans, wie es manche Quellen angeben). Seine Kindheit und Jugend verbrachte er im Iran. Den Namen "al-Afghani" (der Afghane) soll er angenommen haben, um der Verfolgung durch die Regierung Naser al-Din Schahs zu entkommen.

Seine religiösen und politischen Lehren erhielt er zuerst daheim, in Qazvin, später in Teheran und anschließend in Nadschaf und anderen Zentren im damals osmanischen Irak. Bis zu seinem 18. Lebensjahr hatte er neben Islam zusätzlich christliche Lehren, Rechtswissenschaft, Medizin und Mathematik gelernt. Am ende seines Lebens konnte er sich gut in mindestens fünf Sprachen unterhalten: Arabisch, Englisch, Persisch, Urdu und Französisch.

Al-Afghani gilt als bedeutender muslimischer Denker und Philosoph seiner Zeit. Er sah das Hauptproblem der Islamischen Weltgemeinschaft [ummah] im Mangel der Einigkeit der Muslim. Er besuchte für ein Jahr Indien, wo er grundlegende Kenntnisse der Naturwissenschaften und der Mathematik erhielt und wo er die Hoffnung hegte etwas zu verändern. 1857 n.Chr. führte er die Pilgerfahrt [hadsch] nach Mekka durch und ging dann nach Afghanistan, wo er schnell zu einem wichtigen Berater des Emirs Dust Mahammad Chan wurde. Von dessen Sohn Muhammad al-Akbar Chan wurde er als Minister eingestellt. Als dieser gestürzt wurde, verlor auch er seinen Posten. Er wurde des Landes verwiesen und verließ 1869 Kabul. Nach verschiedenen Zwischenstationen ging er 1870 nach Istanbul. Eine Rede an der Universität, in der er angeblich die Offenbarungslehren der rationalen Philosophie als gleichrangig dargestellt haben soll, erregten solches Missfallen, dass er Istanbul verlassen musste. Es ist allerdings eher anzunehmen, dass seine Kritik an der Rückständigkeit der Gelehrten zu der Ablehnung führte und die Begründung später nachkonstruiert wurde.

Er reiste 1871 nach Kairo, wo er einige Anhänger für seine Ideen fand, und mit Muhammad Abdu, Abdullah al-Nadim (1843-1896), Saad Zaghlul (1858-1927) und Yaqub Sanua (1839-1912) zusammen traf. Da sich die Anzahl seiner Anhänger stetig vergrößerte, wurde er von der britischen Besatzungsmacht bald als potentielles Problem für die Ruhe in der britischen Kolonie angesehen.

1876 soll er in die Freimaurerloge 'Stern des Ostens' (Kaukab asch-scharq) in Ägypten beigetreten sein, welche zur angelsächsischen Großloge gehörte. In einem Brief an die Loge mit der Überschrift 'inwan, kabir, hatir' (Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit), in dem er um Aufnahme bat, erklärte er diesen Wunsch damit, dass er sich den humanitären Zielen der Freimaurerei verpflichtet fühle. Er wurde in dieser Loge Meister vom Stuhl, legte aber die Hammerführung nieder, als er einsah, dass seine politischen Bestrebungen nicht von den Freimaurern getragen wurden. Sein Nachfolger wurde Abduh. Die genauen Beweggründe für diesen Lebensabschnitt blieben im unklaren.

Al-Afghānī etablierte eine unabhängige Loge, in welcher politisches Engagement, wie bei den romanischen Logen, erlaubt war und die sich in der Folgezeit dem Groß-Orient von Frankreich anschloss. Bei Chadiwa Tawfiq Pascha vorgeladen, schlug er ihm die Beteiligung des Volkes nach dem Schura-System sowie eine Wahl von Volksvertretern vor. Seine Bemühungen zielten neben der Einigung und Konsolidierung der Islamischen Weltgemeinschaft [ummah] darauf ab, die staatlichen Institutionen dahin zu entwickeln, dass Ägypten und die anderen islamischen Länder sich von der britischen Besatzung befreien könnten. Hierzu sah er die Einführung einer Verfassung vor, welche die Willkür der Regierenden eingeschränkt hätte. Deswegen wurde er 1879 des Landes verwiesen.

Die nächsten drei Jahre bis 1883 verbrachte er wiederum in Indien. Afghani reiste im Frühjahr 1883 für kurze Zeit nach Großbritannien und veröffentlichte dort eine Zeitung um seine Vorstellungen zu verbreiten. Über seinen Aufenthalt in Großbritannien schrieb er in sein Tagebuch: "I did not saw Islam there but Moslems" (Ich sah dort keinen Islam, aber Muslime). Später ging er jedoch für längere Zeit nach Paris, wo seine gegen die Kolonialpolitik Großbritanniens gerichtete Tätigkeit unterstützt wurde. Zusammen mit Muhammad Abduh brachte er die Zeitschrift "al-Urwa al-wuthqa" ("Das stärkste Band") heraus.

Weiter war er wieder in London (1885), Teheran (1886), Russland bis 1889, München 1890 und Iran 1890/91. Nach seiner Rückkehr in den Iran, sprach er sich bei Naser al-Din Schah für Reformen des praktizierten Islam aus, dieser ging jedoch nicht darauf ein. Nachdem al-Afghanu und seine Anhänger damit drohten, selbst für die Umsetzung ihrer Pläne zu sorgen, wurde er vom Schah ins Exil in die Türkei geschickt. Über Irak kam er zunächst erneut kurz nach London. 1892 folgte er einer Einladung des Sultans Abdul Hamid Chan, und gelangte so wieder nach Istanbul. Die zu Beginn gute Zusammenarbeit mit dem Sultan verschlechterte sich zusehends durch erhöhten Druck seiner Gegner auf ihn, und sein mehrmaliges Ersuchen nach Ausreiseerlaubnis wurde abgelehnt. In der Türkei fand er weitere Anhänger, wurde allerdings bald von Sultan Abdülmecit II. kurzzeitig gefangen genommen. 1896 erschoss ein Schüler al-Afghanis namens Mirza Reza den Schah Nasir al-Din. Daraufhin wurde er vom Sultan Abdülmecit II. abermals inhaftiert.

Al-Afghani starb 1897 in der Türkei, weil er vergiftet wurde. Ander Quellen behaupten, dass er an Krebs gestorben ist. Sein Leichnam wurde Ende Dezember 1944 von der Türkei nach Afghanistan überführt, wo sie auf dem Hauptcampus der Universität Kabul in einem Mausoleum in Ali-Abad beigesetzt wurden.

Al-Afghanis Haltung gegenüber der Westlichen Welt war sehr differenziert. Aufgrund seiner umfassenden Bildung, seiner Kenntnis europäischer Sprachen und dem persönlichen Kontakte konnte er den Muslimen ein authentisches Bild der westlichen Kultur vermitteln. Er betrachtete die westliche Kultur aus einem ausgeglichenen Blickwinkel, so dass er sich dieser weder vollkommenen verschloss, auf der anderen Seite aber auch nicht völlig alle ihre Werte guthieß.

 

 

 

 

 

Ayatullah Sayyid Husain Burujardi

 

 

Ayatullah Sayyid Husain Burujardi wurde 1292 n.d. Hijra in der Stadt Burujard in der Provinz Lorestan geboren,

daher der Name "Borudscherdi" (aus Bourdscherd).

. Er war Student von Gelehrten wie z.B. Khurasani und Aqa Zia Iraqi

Seine Vorliebe war die islamische Rechtssprechung (Fiqh). Er studierte die Rechtssprechung aller Rechtsschulen. Ayatullah Sayyid Burujardi war äußerst bekannt dafür, dass er zu Untermauerung seiner Erkenntnisse und Schlussfolgerungen die Aussagen der Masomeen (a.) anführte und somit viele neue Aspekte ans Licht brachte.

Ebenso hatte er tiefgründige Erkenntnisse der RIJAL Wissenschaften. Zu seinen berühmtesten Schülern gehörten Shaheed Mutahari und Ayatullah Hussain Muntadhar.

Ayatullah Burujardi rief die Hawza von Qum im Jahre 1945, nach dem Tod des Gründers Scheich Abdul Karim Haeri, wieder ins Leben.

Nach dem Tode des Sayyid Abul Hassan Isfahani im Jahr 1946 erkannten die meisten Shiiten Ayatullah Sayyid Burujardi als ihren Marja–Taqleed an.

Er war der erste Marja welcher sich im Iran und Irak kümmerte. Er sandte Sayyid Muhaqqiq nach Hamburg, Al Faqihi nach Medina (Saudi Arabien) und Sayyid Musa Sadr nach Libanon.

Sayyid Burujardi glaubte immer fest an die islamische Einheit und schloss freundschaftliche Beziehungen mit dem Großscheich der Al Azhar Moschee, Scheich Mahmud Schaltut.

Zusammen gründeten sie das „Haus der Annäherungen der islamischen Schulen“ in Kairo.

Scheich Mahmud Schaltut erließ die berühmte Fatwa, nach der die Shiitische Rechtsschule zu einer der anerkannten Schulen im Islam gehört.

Ajatollah Borudscherdi starb am 19. März 1962 im Alter von 88 in Qum und ist dort in einem Schrein mit angeschlossener Moschee begraben.


source : الشیعه
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