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Friday 29th of May 2020
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Einschränkungen bei islamischer Schlachtweise in Belgien

Die Regierung in Flandern (Belgien) hat in einer Verordnung Muslime im Land aufgefordert, Tiere vor ihrer Schlachtung zu betäuben.

Dies geht aus einem Bericht der iranischen Korannachrichtenagentur Iqna unter Berufung auf die in Ägypten erscheinende Zeitung al Wafd hervor. Davon betroffen sind in erster Linie Muslime in den Städten Antwerpen und Gent. Damit entspricht die belgische Regierung einer Forderung der Humanistischen Freisinnigen Vereinigung Flanderns (HVV).

 

Gerade vor dem Opferfest hat dieser Beschluss die Muslime aufgebracht, da eine Betäubung der Schlachttiere im Islam als religionsrechtlich nicht erlaubt gilt und haram ist.

 

Als Reaktion fordern sie nun den Boykott dieser Initiative der belgischen Regierung. Die Union der Moscheen und islamischer Vereine (UMIVPA) von Antwerpen verteilte Broschüren unter der Bevölkerung, in denen sie auf die islamische Schlachtung von Tieren aufmerksam machte und die Schlachtweise beschrieb.

 

In Postern, die sie an ihren Moscheen und Wohnhäusern anbrachten, verurteilten sie zudem den umstrittenen Beschluss. Die Humanistische Freisinnige Vereinigung Flanderns (HVV) hatte den Muslimen am Sonntag eine alternative Schlachtanlage zur Verfügung gestellt, in der die Schafe zuerst betäubt werden, bevor man sie schlachtet.


source : ایکنا
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