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Wednesday 25th of November 2020
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Das Grab in der Tradition

Das Grab in der Tradition

Al-Kulaynī in al-Kāfī im Kitābal-Ğanāiz (Totenbuch), Bāb Mā Yandtiku Bihi Mawżi

Úóäú ÚóãúÑöæ Èúäö íóÒöíÏó ÞóÇáó ÞõáúÊõ áÃóÈöí ÚóÈúÏö Çááøóåö ( Úáíå ÇáÓáÇã ) Åöäøöí ÓóãöÚúÊõßó æó ÃóäúÊó ÊóÞõæáõ ßõáøõ ÔöíÚóÊöäóÇ Ýöí ÇáúÌóäøóÉö Úóáóì ãóÇ ßóÇäó Ýöíåöãú ÞóÇáó ÕóÏóÞúÊõßó ßõáøõåõãú æó Çááøóåö Ýöí ÇáúÌóäøóÉö ÞóÇáó ÞõáúÊõ ÌõÚöáúÊõ ÝöÏóÇßó Åöäøó ÇáÐøõäõæÈó ßóËöíÑóÉñ ßöÈóÇÑñ ÝóÞóÇáó ÃóãøóÇ Ýöí ÇáúÞöíóÇãóÉö Ýóßõáøõßõãú Ýöí ÇáúÌóäøóÉö ÈöÔóÝóÇÚóÉö ÇáäøóÈöíøö ÇáúãõØóÇÚö Ãóæú æóÕöíøö ÇáäøóÈöíøö æó áóßöäøöí æó Çááøóåö ÃóÊóÎóæøóÝõ Úóáóíúßõãú Ýöí ÇáúÈóÑúÒóÎö ÞõáúÊõ æó ãóÇ ÇáúÈóÑúÒóÎõ ÞóÇáó ÇáúÞóÈúÑõ ãõäúÐõ Íöíäö ãóæúÊöåö Åöáóì íóæúãö ÇáúÞöíóÇãóÉö

„Ich sagte zu Abī Abdillāh: „Fürwahr, ich hörte dich und du sagtest: „Jeder unserer Shia ist im Paradies, was auch in ihnen ist!"? Er sagte: „Ich sagte dir die Wahrheit. Jeder von ihnen, bei Gott, ist im Paradies!" Ich sagte: „Mein Leben für deins, fürwahr, die Sünden sind viele, große!?" Er sagte: „Was die Auferstehung anlangt, so ist jeder von euch im Paradies, durch die Fürbitte des befolgten Propheten, oder des Regenten des Propheten. Jedoch, fürwahr, bei Gott, ich fürchte um euch im Barzakh (Scheidewand)!" Ich sagte: „Und was ist das Barzakh (die Scheidewand)?" Er sagte: „Das Grab. Angefangen vom Moment des Todes bis hin zum Tage der Auferste-hung."

Al-Mağlisī sagt: Die Überlieferung istMağhūl (in ihrer Kette ist mindestens ein unbekanntes Element). Sie signifiziert, dass die Shia in der Jüngsten (al-Ākhira) überhaupt nicht ins Feuer geht und, dass das Parteiergreifen (at-Taschayyu') nicht das Verüben großer Sünden verneint, sowie, dass die Grabesstrafe auch die Shia treffen kann. Ich sage: Sie ist außerdem ein Beleg für die Fürbitte des Propheten und der Imāme. Und sie zeigt uns, dass die Scheidewand (al-Barzakh) ein Teil oder eine Dimension der Hiesigen (ad-Dunyā) ist.

Die Grabesstrafe im Koran

Einige Zeitgenossen, die die Verse des Korans nichtaufmerksam verfolgt haben, sind der Meinung verfallen, der Koran würde kein Wort über eine Grabesstrafe gesagt haben. Ihnen gelten solche Überlieferungen, wie die obige darum als Erfindungen.
Der Koran aber zeigt uns, dass diese Berichte im Einklangmit seinen Versen stehen. Denn in diesen wird die Scheidewand oder die Trennung (al-Barzakh) einwandfrei mit dem Tod in Zusammenhang gestellt.

ÍóÊøóì ÅöÐóÇ ÌóÇÁ ÃóÍóÏóåõãõ ÇáúãóæúÊõ ÞóÇáó ÑóÈøö ÇÑúÌöÚõæäö áóÚóáøöí ÃóÚúãóáõ ÕóÇáöÍðÇ ÝöíãóÇ ÊóÑóßúÊõ ßóáøóÇ ÅöäøóåóÇ ßóáöãóÉñ åõæó ÞóÇÆöáõåóÇ æóãöä æóÑóÇÆöåöã ÈóÑúÒóÎñ Åöáóì íóæúãö íõÈúÚóËõæäó


„Bis der Tod zu einem von ihnen kam, er sagte: „Mein Herr bring mich zurück, damit ich Korrektes tue in dem, wasich zurückließ!" Gänzlich nein! Es ist ein Wort, was er ein Sagen-der ist. Und von hinter ihnen ist eine Trennung bis zum Tage da sie erweckt werden."

Die Trennung (al-Barzakh) selbst, besteht derweil aus der Gegensätzlichkeit beider Naturen Leben und Tod. Dies läßt sich aus einem Vers der Sure 55 ersehen.

ãóÑóÌó ÇáúÈóÍúÑóíúäö íóáúÊóÞöíóÇäö ÈóíúäóåõãóÇ ÈóÑúÒóÎñ áøóÇ íóÈúÛöíóÇäö

„Er ließ die beiden Meere laufen. Zwischen ihnen ist eine Trennung. Sie greifen nicht ineinander über."

Eine weitere Erklärung zu diesem befindet sich in der Sure 25.

æóåõæó ÇáøóÐöí ãóÑóÌó ÇáúÈóÍúÑóíúäö åóÐóÇ ÚóÐúÈñ ÝõÑóÇÊñ æóåóÐóÇ ãöáúÍñ ÃõÌóÇÌñ æóÌóÚóáó ÈóíúäóåõãóÇ ÈóÑúÒóÎðÇ æóÍöÌúÑðÇ ãøóÍúÌõæÑðÇ

„Er ist der, der die beiden Meere hat laufen lassen. Dieses wohlschmeckend süß und dieses salzig bitter. Und Er machte zwischen beiden eine Trennung und eine gehemmte Hem-mung."Das irdische Paradies
Al-Kulaynī überliefert eine gesunde (Sahīh)Tradition, mit seinem Sanad (Überliefererkette), von Żurays al-Kannāsī, der sagte:
„Ich fragte Abā Ğa'far darüber, dass die Leuteerwähnen, dass unser Euphrat aus dem Paradies komme, wie er das tun solle, wo er doch aus dem Westen herkommt und sich in ihn die Quellen und Flußtäler ergießen?" Er sagte: „Da sagte Abū Ğa'far, während ich zuhörte: „Gott besitzt ein Paradies, dass Er im Westen erschuf und das Wasser eures Euphrat kommt aus ihm und zu ihm gehen die Geister der Gläubigen aus ihren Gräbern an jedem Abend um von seinen Früchten zu ernten und davon zu speisen und in ihm Gnade zu erfahren und in ihm einander zu treffen und kennen zu lernen. Und wenn die Dämmerung einbricht, dann verlassen sie das Paradies …
_______________________________________

Vgl. Kor: 36 (Yā-Sīn),77.
Vgl. Kor: 32 (as-Sağda), 6-9.
Vgl. al-Mağlisī, Bihār al-Anwār (Meeere der Lichter; eine Enyklo-pädie): Bd. 61, S. 32.
Vgl. Al-Kulaynī, von as-Sādik, der sagte: „Der Geist ist er-schaffen, und der Geist, der in Jesus ist, ist erschaffen." al-Usūl Min al-Kāfī: Bd. 1, H. Nr. 340; 341, 342 u. 343, Bāb ar-Rūh (Kapitel vom Geist), H. Nr. 1-4.
Vgl. Kor: 15 (al-Hiğr), 29; 38(Sād), 72.
Vgl. Kor: 32 (as-Sağda), 10-11.
Vgl. Kor: 39 (az-Zumar), 42.
Vgl. Kor: 6 (al-An<ām), 93.
Der Satan. In MaVgl. Kor: 38 (Sād), 71-74.
Vgl. Kor: 15 (al-Hiğr), 29;Kor: 38 (Sād), 72. Kommt nur zwei Mal vor.
Ergo ist hier die Rede vom Propheten Muhammad. Denn der Geist des Ādam ist nicht der, der vor den übrigen auserwählt ward.
D.h. Mein Freund.
Vgl. Šaikh al-Kulainī, Usūl al-Kāfī: Bd. 1, S. 108, Bāb ar-Rūh, H. Nr. 3.
Vgl. Kor: 15 (al-Hiğr), 29; Kor: 38 (Sād), 72. Kommt nur zwei Mal vor.
Vgl. Šaikh al-Kulainī, Usūl al-Kāfī: Bd. 1, S. 108, Bāb ar-Rūh, H. Nr. 1.
Vgl. Vgl. Vgl. Vgl. Ebenda: H. Nr. 3.
Vgl. Mirātul-<Ūkūl Fī Akhbār Āli-r-Rasūl: Bd. 14, S. 218.
Vgl. Kor: 23 (al-Mu΄minūn), 99-100.
Vgl. Kor: 55 (ar-Rahmān), 20-21.
Vgl. Kor: 25 (al-Furkān), 53.

 

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