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Saturday 6th of June 2020
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Die Religionslehren lenken den Blick der Menschheit auf eine bessere Welt. Nehru, ehemaliger indischer Ministerpräsident sagt:

Die Religionslehren lenken den Blick der Menschheit auf eine bessere Welt. Nehru, ehemaliger indischer Ministerpräsident sagt:
"In einer Welt, die voller Auseinandersetzungen, Hass und Gewalt ist, ist mehr denn je der Glaube an das Schicksal und die Zukunft des Menschen erforderlich. Immer wenn die Zukunft, für die wir uns anstrengen, für die Menschheit hoffnungsfroh ist, wird es leicht fallen, die Misstände auf der heutigen Welt zu ertragen".
Immer wenn in der Geschichte vom Wunschland der Träume die Rede war, schwebte den Menschen eine Gesellschaft vor, frei von Fehlern und frei vom Bösen. In ihrem Entwurf vom Ideal einer Gesellschaft spielten alle Verwaltungsorgane der Gesellschaft und die ganze Exekutive ein Rolle bei der Wahrung dieses hohen Ideals. Aristoteles sah das Wissen und die Ausgeglichenheit im Mittelpunkt stehen. Er war davon überzeugt, an der politischen Spitze einer optimalen Gesellschaft muss jemand und müssen Leute stehen, die höhere Vollkommenheit und größeres Wissen besitzen.
Platon ...ist der bekannteste Denker, der über die Utopia gesprochen hat. Er lebte in einer Zeit, in der besonders die kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Athen und Sparta, Zerstörung und Chaos hervorgerufen und schreckliche Zustände bewirkt hatte. Platon sah die Verdorbenheit und die Unfähigkeit politischer Systeme und dachte über eine stabile Gesellschaft in der alle Ideale erreicht werden, nach.
Er war der Ansicht, dass die Weisen aus dem Volke das Land regieren müssen, damit für alle Einwohner aufgrund von gegenseitigem Verständnis, Arbeit und dem Gewinn aus Privateigentum, Gerechtigkeit hergestellt wird. In einigen Teilen seines Buches "Die Republik" schreibt er:
"In der Utopia müssen entweder die Philosphen und Weisen regieren, oder die Herrschenden sich der Weisheit zuwenden". Mit anderen Worten, die politische Macht und die Weisheit müssen sich in einer Person vereinen.
In der Utopia des Platon, ist ein besonderes, ständiges Heer beauftragt für Gerechtigkeit und Recht zu sorgen. Sie denken nur daran, das Wohl der Gesellschaft zu schützen. Platon ist der Ansicht, diese Wächter dürfen kein Interesse am materiellen Reichtum haben, damit sie ihr Streben nach einer idealen Gesellschaft nicht vergessen.
Vor der Renaissance hat auch noch ein anderer Philosoph im Westen über die ideale Gesellschaft gesprochen. Der christliche Bischof Sankt Augustin im 4. und 5. Jahrhundert. In seinem Buch "Der Gottesstaat" beschrieb er, wie die zukünftige Welt aussehen sollte. Augustin teilte die Menschen auf in auserwählte und verfluchte. In diesem Zusammenhang sprach er von dem Staat Gottes und dem irdischen Staat. Im irdischen Staat spielt das materielle Leben die wichtigste Rolle. Seine Bürger sind selbstsüchtig und eingebildet. Aber im Gottesstaat, herrscht Religiösität und Spiritualität und seine Bürger betrachten Gott als Mittelpunkt aller Dinge. Augstin sagt: "Es wird nicht lange dauern bis das Schicksal diese beiden Staaten voneinander trennt. Der Staat Gottes wird die Güte Gottes erfahren".
Sankt Augustin überlässt alles im Staat Gottes dem Schicksal. Dies ist ein Schwachpunkt in seiner Utopia. Denn er nimmt dem Menschen Willen und Verantwortung. In dem Gottesstaat von Augustin hat auch Wissen und Wissenschaft keine Bedeutung. Daher ist die Suche nach Wissenschaft aus seiner Sicht in diesem Staat nur so lange etwas wert, wie sie dazu dient die Heilige Schrift zu verstehen.
Der muslimische Denker und Philosoph Farabi hat im 10. Jahrhundert nach Christus im Islamischen Reich gelebt. In dieser Zeit herrschte in Europa die Kirche. Farabie hat ebenso von einer idealen Gesellschaft gesprochen. In dieser optimalen Gesellschaft sind alle um das Wohl bemüht und reichen einander die Hände zur Mitarbeit. Diese Gesellschaft baut auf dem Verstand auf. Die Verwalter der Staates müssen klug sein und weise. Er sagt, sie sollten Philosophen sein. Er sagt auch: "In diesem Staat muss es Phiosophen geben, wenn das nicht der Fall ist, muss man ihn verlassen". Farabi fordert, dass es einen Führer geben muss, der die Gestaltung und Festigung der idealen Gesellschaft herbeiführt. Dieser Führer soll zugleich höchster Amtsträger in der Gesellschaft sein. Etwa ab dem 15. Jahrhundert nach Christus wurde eine neue Interpretation unter den westlichen Denkern üblich. In dieser Epoche änderte sich die Position und Rolle des Menschen und dadurch auch das Weltbild. Es beginn eine neue Geschichtsepoche zu Beginn des 16. Jahrhunderts, in dem der Mensch auf andere Weise als seine Vorgänger auf die Welt blickt. Deshalb beginnt der Mensch die Welt zu ändern und nach Mitteln zu suchen, sie zu beherrschen. Die philosophischen Erkenntnisse nehmen neue Farbe an.
Wir werden dieses Thema beim nächsten Mal wieder aufgreifen.

 

Der Retter der Welt wartet während der vielen Jahre, in denen er die Menschheit leiden sieht, auf den Augenblick in Erscheinung zu treten. Er kennt die Leiden der Menschen und wenn er kommt, wird eine große Wende im Schicksal der Welt eintreten.
Und das größte Fest auf der Welt gefeiert.
Es ist sicher, dass Gott die Menschen im Leben auf die Probe stellt. Das ist göttliche Tradition. Eine dieser Prüfungen ist das Leben in der Zeit, in der der Retter der Welt noch vor den Blicken verborgen ist. Aus den Überlieferungen geht hervor, dass die Menschheit in der Endzeit großen Problemen und viel Leid begegnet und es schwierig wird, den menschlichen und moralischen Werten treu zu bleiben. Die Menschheit wird verschiedene Formen der Regierungssysteme erleben: Diktaturen, Demokratien, säkulare Systeme usw. Und keines dieser Systeme wird die hohen Ziele der Menschheit, an ihrer Spitze die soziale Gerechtigkeit verwirklichen. Anhand ihrer Irrtümer wird die Menschheit schließlich die Erfahrung machen, dass der einzige Weg zur Befreiung aus Unterdrückung, Zwiespalt und Krieg, die Rückkehr zur Spiritualität ist, zur Moral und den religiösen Werten. Das heisst: zu den Werten, die die göttlichen Propheten immer betont haben. Wir sehen, dass ein Teil der Menschen auf der Welt sich wieder der Religion zugewandt hat und die religiösen Konzepte befürwortet.


Die Lehren und Gebote, die der letzte Gesandte Gottes, der Prophet des Islams, im Laufe von 23 Jahren der Menschheit überbracht hat, sind natürlich nicht auf eine bestimmte Zeit beschränkt. Sie lassen sich unter allen Bedingungen verwirklichen und erwidern die menschlichen Bedürfnisse.
In dem Zeitalter der Verborgenheit des Imams, können die gläubigen Menschen ihn nicht sehen. Aber aufgrund ihrer moralischen Läuterung, ihres Denkens und logischer Nachvollziehung fühlen sie sich der Wahrheit, Gerechtigkeit und den religiösen Überzeugungen zugeneigt.
Der Prophet des Islams s.a.s. hat in einem Gespräch mit Ali (aleihe salam) über die wahre Religiosität in der Endzeit auf bestimmte Dinge hingewiesen und gesagt ...
"Diejenigen besitzen den größten Glauben und die größte Gewissheit, die in der Endzeit leben. Sie haben ihren Propheten nicht gesehen und ihr Imam lebt im Verborgenen. Trotzdem werden sie aufgrund von Wissenschaften, Erkenntnis und den Büchern, die sie zur Verfügung haben, gläubig und bleiben ihrem Glauben treu".
Aber in der Zeit, in der der Imam im Verborgenen ist, ist es dennoch für viele schwierig, Recht und Unrecht voneinander zu unterscheiden. Daher haben die gewissenhaften Islamgelehrten die Aufgabe, den Menschen Wegweisung zu geben.
Sie sind die Grenzwächter des Islams und müssen zeitgemäß mit wissenschaftlichen, fundierten Methoden auf die Fragen der Bevölkerung eingehen und sich für die Verbreitung religiöser Werte einsetzen. Sie müssen die breite Masse vor Abweichungen bewahren und die Grundlagen für die Regierung rechtschaffener Menschen schaffen. Der religiöse Ausdruck für solche weise und informierte Religionsgelehrte lautet: "Vali Faqih". Die Rolle eines Vali Faqih ist so wichtig, dass Imam Hadi (aleihe salam) sagt: Diese Gelehrten schützen die schwankenden Herzen, wie der Kapitän eines Schiffes die Insassen seines Schiffes schützt und über das Meer bringt.


Im ersten Abschnitt der Zeit der Verborgenheit hat eine Person namens Ishaq Ibn Yaqub, dem Imam Mahdi über einen seiner wenigen Vertreter einen Brief zukommen lassen und gefragt: "An wen sollen wir uns in der Zeit, in der Ihr ganz verborgen seid, wenden"?
Imam Hadis Antwort war: "Bei Problemen wendet euch an die, die unsere Überlieferung wiedergeben" ...
Wenn Imam Mahdi in der Verborgenheit zubringt, bedeutet das nicht, dass er nichts über die Lage auf der Welt weiß. Er kennt sie bis in alle Einzelheiten. Und jedes innerlich bereite Herz wird von seiner starken Persönlichkeit beeinflusst werden. Der iranische Denker Chadsche Nasireddin Tussi sagt: "Es ist ein göttlicher Segen, dass nach dem Propheten ein Imam bestimmt wird. Ein weiterer göttlicher Segen ist, dass dieser Imam die Situation kennt und sie beeinflusst".


Imam Sadeqh (aleihe salam) sagt: "Die Menschen haben ihren Imam aus den Augen verloren. Aber er nimmt an der Hadschzeremonie teil und sieht die Gläubigen. Sie aber sehen ihn nicht".
Der Prophet des Islams hat den Imam der Zeit während seiner Verborgenheit mit der Sonne verglichen, die allen Licht spendet, obwohl der Himmel wolkenbedeckt ist.
In einem Schreiben an Scheich Mufid, einem muslimischen Denker, hat Imam Mahdi seine Liebe zu den Menschen wie folgt ausgedrückt:
"Wir werden nichts unterlassen, um euch zu hüten. Wir vergessen euch nicht, und wenn dies nicht so wäre würde euch jeden Augenblick ein Unheil erreichen und der Feind würde euch in seine Falle locken. Daher beachtet die Gottesfürchtigkeit".
Imam Mahdi verbreitet, auch während er im Verborgenen ist, spirituelles Licht. Seine Existenz ist auf der Welt zu spüren.

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