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Tuesday 1st of December 2020
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Pflanzen, die sich selber schützen können

Pflanzen, die sich selber schützen können

Einige Pflanzenarten versprühen organische chemische Stoffe, um sie sich gegen einen Angriff zu schützen. Dank dieser chemischen Stoffe werden Käfer angelockt, welche die angreifenden Raupen fressen und dadurch die Pflanze bewachen.

Die Blätter einer Tabakpflanzenart in Utah/USA werden häufig von der Manducamotte befallen. Die Tabakpflanze „analysiert“ den Speichel der Raupe, die ihre Blätter annagt und „versteht“, dass sie beschädigt wird. Sofort „schaltet“ sie ihr Verteidigungssystem „ein“ und beginnt damit, die organische chemische Substanz an den Blattspitzen zu produzieren. Dank dieses chemischen Stoffes kommt der Geocoriskäfer der Pflanze sofort zur Hilfe und frisst die Eier der Raupe auf, wodurch ein größerer Schaden verhindert wird.

So wird die Larve, die der Pflanze Schaden zufügt, durch eine Strategie und einen erhabenen Verstand vernichtet. Gut, aber

-Woher kann die Pflanze verstehen, dass sie beschädigt wird?

-Wie kann die Pflanze den Speichel der Raupe erkennen und woher kann sie wissen, dass sie sich selber schützen muss?

-Wie kann die Pflanze die spezielle chemische Substanz herstellen, die sie benötigt, um den Geocoriskäfer anzulocken, der sie beschützt?

Zweifelsohne ist es einer Pflanze nicht möglich, so eine intelligente Strategie zu entwickeln, um sich gegen ihre Feinde zu schützen.

Es ist der Herr der Welten, Gott, Der die Pflanze samt ihrer perfekten Eigenschaften geschaffen hat und ihr die Inspiration geschenkt hat, wie sie sich gegen ihre Feinde schützen kann.

 


Die Beweise für Gottes Existenz sind überall

So wie wir anhand der einigen wenigen Beispiele, die wir hier aufgezählt haben, sehen konnten, sind die Offenbarung von Gottes erhabener Macht und Weisheit offensichtlich. Kein Mensch mit Gewissen, der über diese Glaubensbeweise gelesen hat, könnte behaupten, dass diese von selber oder aus Zufall entstanden sind.

So wie diese Beispiele von meisterlichen Fertigkeiten und Veranlagungen, gibt es weitere Millionen weitere auf Erden und am Himmel, von den Pflanzen zu den menschlichen Zellen hin zu den Tieren. Daher kann man überall und jederzeit auf Gottesbeweise stoßen. Eigentlich wäre es richtiger zu sagen, dass wir umgeben von Gottesbeweisen leben. Gott hat in den Körpern Seiner Diener die Gottesbeweise erschaffen, auf dass sie in jedem Moment an Seine Existenz erinnert werden.

Sogar darin zeigt sich, wie groß die Sorglosigkeit ist, wenn die Menschen noch immer Leugnen und ihre Augen verblenden lassen und ihren Verstand von der Sorglosigkeit überdecken lassen. Gott informiert im Quran dazu folgendermaßen:

 

Sprich: "Wer versorgt euch vom Himmel und von der Erde her? Oder wer hat Gewalt über Gehör und Gesicht? Und wer bringt das Lebendige aus dem Toten hervor und das Tote aus dem Lebendigen? Und wer führt den Befehl?" Wahrlich, sie werden sagen: "Gott!" So sprich: "Wollt ihr Ihn dann nicht fürchten?" Dieser Gott, Das ist euer wahrer Herr. Und was anderes bliebe ohne die Wahrheit als der Irrtum? Wie könnt ihr euch dann noch immer abwenden?“ (Sure Yunus, 31-32)

 

Ein Mensch hingegen, der bewusst ist und Augen hat zum Sehen, wird den Beweisen Gottes niemals den Rücken zuwenden und niemals leugnen.

 

 

 

 

 


ZUSAMMENFASSUNG:

 

 

Der Quran befielt uns über die Glaubensbeweise zu reflektieren und sich nicht dem eigenen Willen zu überlassen. Daher kommt es für den gläubigen Muslim der Andacht gleich, über die Gottesbeweise, die überall auf Erden zu finden sind, zu reflektieren.

Dank der Gottesbeweise können die Gläubigen die Existenz Gottes noch stärker spüren und Seine Eigenschaften und die Erhabenheit seiner Eigenschaften noch besser begreifen und sich darum bemühen, ihm noch näher zu sein. Durch die intensive Reflexion anhand der Gottesbeweise erkennen sie die Unendlichkeit der Weisheit Gottes. Die Ehrfurcht vor Gott steigt Zug um Zug an und die Gläubigen leben mit der Sehnsucht, jederzeit auf dieser Welt die Barmherzigkeit, das Erbarmen und das Paradies Gottes zu erfahren. Am Ende werden sie, wenn Gott dies wünscht, die Göttlichkeit Gottes erkennen und ein Leben ganz nach Seinen Wünschen führen und wenn sie diese Welt verlassen, werden ins Paradies einziehen, in Paläste unter denen Bäche fließen. Der Quran erklärt den Glaubenden die Wunder des Paradieses folgendermaßen:

 

Wer aber glaubt und das Rechte tut, die werden Bewohner des Paradieses sein und werden ewig darin verweilen. (Sure al-Baqara, 82)

 

Die Leugner hingegen verbleiben in ihrer Sorglosigkeit, die aufgrund von Gewissenlosigkeit und Unwissenheit entsteht und kehren den offensichtlichen Beweisen für die Existenz Gottes den Rücken zu. An diese Menschen richtet sich der Quran mit folgenden Worten:

 

Diejenigen aber, welche nicht glauben und Unsere Zeichen der Lüge zeihen, das sind die Bewohner des Feuers für immer. Und schlimm ist (das Ende) der Fahrt (dorthin). (Sure at-Taghabun, 10)

 

Entsprechend dieser Zeilen des Quran sollten diejenigen Gläubigen, die der Hölle zu entrinnen suchen und die endlose Schönheit des Paradieses genießen wollen, das perfekt und makellos die Gläubigen erwartet, versuchen, dem Allmächtigen nahe zu kommen und Sein Erbarmen, Seine Zuneigung und Freundschaft zu gewinnen. Daher sollte man über die Glaubensbeweise reflektieren und sich viel Wissen über die erhabenen Eigenschaften Gottes aneignen. Neben dem Lernen und Reflektieren ist es auch notwendig, die Gottesbeweise zu erklären, damit sie dem Menschen zum Glauben verhelfen und diesen vertiefen.

 

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