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Friday 5th of June 2020
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Er erklärte, kein anderes Wesen könne den Quran herabsenden

Er erklärte, kein anderes Wesen könne

den Quran herabsenden

Die behaupten, dass der Quran von einem Menschen geschrieben worden sei, haben keinerlei Kenntnis von den Wundern des Quran und von den unendlich weisen Worten Gottes. Der Quran ist ein Buch, das niemals geschrieben werden könnte, auch wenn sich alle Menschen und Dschinn zusammentäten. Muhammad (s.a.w.s) erklärte dazu:

 

Sprich: “Wahrlich, selbst wenn sich Menschen und Dschinn zusammentäten, um einen Quran wie diesen hervorzubringen, brächten sie nichts Gleiches hervor, auch wenn die einen den anderen beistünden.” (Sure 17:88 – al-Isra’)

 

Dennoch sagen sie: “Er hat ihn sich ausgedacht!” Sprich: “So bringt (wenigstens) eine einzige ebenbürtige Sure hervor, und ruft dafür an, wen ihr könnt - außer Gott - sofern ihr wahrhaftig seid.” (Sure 10:38 – Yunus)

 

Er sagte, der Quran sei frohe Botschaft

und Führung für die Muslime

 

Sprich: “Der Geist der Heiligkeit hat ihn von deinem Herrn gebracht, in Wahrheit, um die Gläubigen damit zu stärken, und als eine Leitung und Heilsbotschaft für die Gottergebenen.” (Sure 16:102 – an-Nahl)

 

 Wieder stellte der Prophet Muhammad fest, dass der Quran die Menschen führe:

 

Sprich: “Wenn ich irre, so irre nur ich selbst. Wenn ich aber rechtgeleitet bin, so ist es dem zu verdanken, was mein Herr mir geoffenbart hat. Siehe, Er ist hörend, nahe.” (Sure 34:50 – Saba’)

 

Er betonte die Bedeutung des Gebets und

ermahnte sie, zu Gott zu beten

Eine der wichtigsten Gottesdiensten, der die Menschen Gott nahe bringen wird, ist das Gebet. Der Mensch soll für alles, was er will, zu Gott beten. Gott hat uns berichtet, dass Er dem Gebet des Bittenden antworten wird. Aus diesem Grund führt jeder Gläubige, der Gott um Verzeihung bittet und der wünscht, im Diesseits als ein aufrichtigen Diener zu leben und im Jenseits das Paradies zu gewinnen, das eine ewige Wohnstatt ist, die Gebete durch. Wie Gott uns im Quran befohlen hat, betet er immer zu Gott. Muhammad (s.a.w.s) hat den Muslimen verkündet, wie wichtig das Gebet zu Gott ist:

 

Sprich: “Mein Herr kümmert sich nicht um euch, solange ihr Ihn nicht anruft. Doch ihr habt ja geleugnet, und das wird euch nun anhaften.” (Sure 25:77 – al-Furqan)

 

Der Prophet enthüllte, dass am Tag des Gerichts

niemand die Sünden anderer aufgeladen bekommt

Viele Menschen, die die Religion leben wollen, haben von ihren Verwandten oder Freunden sicherlich Worte wie “Du brauchst dies nicht zu tun, ich werde auch deine Sünden tragen” gehört. Doch am Tag der Rechenschaft wird jeder Mensch vor Gott seine Rechenschaft allein ablegen müssen. An diesem Tag wird jeder für seine Taten verantwortlich sein. Niemand wird nach den Sünden eines anderen Menschen gefragt werden, und niemand wird die Last eines anderen tragen müssen. Muhammad (s.a.w.s) verkündete:

 

Sprich: “Sollte ich einen anderen Herrn suchen als Gott, Welcher doch der Herr aller Dinge ist?” Jede Seele belastet nur sich selbst. Und keine belastete (Seele) soll einer anderen Last tragen. Zu euerem Herrn ist schließlich euere Heimkehr, und dann wird Er euch wissen lassen, worüber ihr uneins wart. (Sure 6:164 – al-An’am)

 

Auch die Worte des Propheten, „Keine Seele wird einer anderen Last tragen“ (Sahih Bukhari) erklären die Wahrheit über diesen vorherrschenden Aberglauben.

 

Er erklärte seinem Volk, die Vorteile des Lebens

in dieser Welt seien viel geringer, als die des Jenseits

Eine der Prüfungen, mit der Gott das Volk des Propheten Muhammad (s.a.w.s) auf die Probe gestellt hat, war der Krieg. Ein Teil dieser Menschen hatte Angst davor, dass die Menschen ihnen Schaden antun würden, als sie in den Krieg ziehen sollten, und sie wollten zurückbleiben. Unter diesem Vorwand zeigen sich die Todesangst und die Liebe zum irdischen Leben. Das weltliche Leben jedoch ist sehr kurz. Ein Mensch wird im Krieg oder aus irgendeinem anderen Grund zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort sterben, so wie es Gott für ihn vorherbestimmt hat. Aus diesem Grund ist es für den Menschen ein großer Verlust, das Wohlgefallen Gottes zu übersehen, indem man vor dem Tod oder vor etwas anderem Angst hat. Deswegen hat Muhammad (s.a.w.s) seinem Volk verkündet, dass das vergängliche irdische Lebens unbedeutend ist und er hat ihnen befohlen, für ihre eigentliche Wohnstatt zu arbeiten:

 

Siehst du nicht jene, zu denen gesprochen wurde: “Haltet euere Hände (von Gewalttätigkeit) zurück und verrichtet das Gebet und zahlt die Steuer?” Doch wenn ihnen dann der Kampf vorgeschrieben wird, fürchtet ein Teil von ihnen die Menschen so wie sie Gott fürchten sollten, ja noch mehr, und spricht: “Unser Herr, warum hast Du uns den Kampf vorgeschrieben? Willst Du uns nicht einen kurzen Aufschub gewähren?” Sprich: “Der Nutzen der Welt ist winzig, und das Jenseits ist für den Gottsfürchtigen besser. Und ihr sollt nicht um ein Dattelkernfädchen Unrecht erleiden.” (Sure 4:77 – an-Nisa)

 

Das gleiche gilt für alles andere, das von Gott befohlen wird. Den Menschen die Moral zu erzählen, die Gott gefällt, den Muslimen einen Nutzen zu bringen, der Religion zu dienen, können manchmal zu der Seele des Menschen im Widerspruch stehen. Ein Muslim sollte Opferbereitschaft zeigen, wenn es nötig ist. Für einen Muslim, der lebt, um das Wohlgefallen Gottes zu erwerben, sind diese Momente eine großartige Gelegenheit. Denn die Opferbereitschaft, die der Teufel versucht, in diesem sehr kurzen irdischen Leben als Verlust darzustellen, wird dem Menschen im Jenseits einen großen Nutzen bringen.

 

Er erinnerte die, die weltliches Gut höher schätzten,

als Gottes Wohlgefallen, und die Strafe Gottes

Diese Welt ist ein Ort, an dem Gott die Menschen prüft. Gott hat dem Menschen alles, was er besitzt, nur gegeben, um ihn zu prüfen. Der Mensch sollte sich dieser Tatsache bewusst sein und Gott danken. Er soll versuchen, mit allem, was er besitzt, das Wohlgefallen Gottes zu erwerben. Viele Menschen jedoch stellen ihren Besitz Gott zur Seite. Der Prophet Muhammad (s.a.w.s) hat diese Menschen vor der Strafe Gottes gewarnt:

 

Sprich: “Wenn euere Väter und euere Söhne und euere Brüder und euere Frauen und euere Sippe und das von euch erworbene Vermögen und die Ware, deren Unverkäuflichkeit ihr befürchtet, und die Wohnungen, die euch gefallen, euch lieber sind als Gott und Sein Gesandter und das Bemühen auf Seinem Weg, dann wartet, bis Gott mit Seinem Befehl kommt.” Und Gott leitet die Lasterhaften nicht. (Sure 9:24 – at-Tauba)

 

Er erklärte, die Ungläubigen würden

ganz sicher besiegt werden

Im Laufe der Weltgeschichte haben die Ungläubigen gegen die Gläubigen einen vergeblichen Streit geführt. Während dieser Streit den Glauben der Gläubigen an Gott und ihren Rang vor Gott erhöhte, wurde er für die Ungläubigen ein großer Verlust. Gott hat niemals erlaubt, dass die Ungläubigen den Gläubigen schaden. Auch wenn es so aussah, dass die Ungläubigen einen Gewinn hatten, hat Gott dies für die Gläubigen als etwas Gutes erschaffen. Wie Gott in der Sure al-Ma’ida mitgeteilt hat, sind die Obsiegenden die ‘’Partei Gottes’’. Dies ist ein Verlust der Ungläubigen auf dieser Welt. Im Jenseits jedoch werden diese Menschen als Vergeltung für ihre Taten mit der Höllenqual bestraft werden, in der sie für alle Ewigkeit bleiben werden. Gott hat Muhammad (s.a.w.s) befohlen, den Ungläubigen zu erklären:

 

... „Ihr sollt besiegt und zur Hölle versammelt werden; eine schlimme Lagerstätte.” (Sure 3:12 – Al-‘Imran)

 

Er ermahnte sein Volk, aus dem Ende ungläubiger

Völker der Vergangenheit seine Lehren zu ziehen

Wie am Leben der erwähnten Propheten zu sehen ist, wurden alle Völker, die im Laufe der Weltgeschichte sich den Gesandten Gottes widersetzt haben, mit einer großen Strafe belegt, da sie nicht bereut und sich nicht gebessert haben. Dies sollte die anderen Menschen dazu bringen, darüber nachzudenken, sich ermahnen zu lassen und Gott zu fürchten, damit sie nicht das gleiche trifft, was die vorherigen Völker getroffen hat. Aus diesem Grund hat der Prophet Muhammad (s.a.w.s) sein Volk dazu aufgefordert, darüber nachzudenken, was die vergangenen Völker getroffen hat und sich dadurch mahnen zu lassen:

 

Sprich: “Reist auf Erden umher und seht, wie das Ende der Sünder war.” (Sure 27:69 – an-Naml)

 

Sprich: “Wandert durch das Land und schaut, wie das Ende derer war, welche geleugnet haben.” (Sure 6:11 – al-An’am)

 

Sprich: “Reist durch das Land und schaut, wie das Ende derer war, die zuvor lebten; die meisten von ihnen waren Götzendiener.” (Sure 30:42 – ar-Rum)

 

Im Zusammenhang mit den obigen Versen sagte unser Prophet:

„Freut euch und hofft auf das, was euch Glück verheißt! Bei Gott, ich sorge mich nicht um eure Armut, doch ich fürchte, ihr werdet ein verschwenderisches Leben führen, wie vergangene Völker es taten, wobei ihr darin wetteifert, wie diese es taten und dies wird euch vernichten so wie diese vernichtet wurden.“ (Sahih Bukhari) Mit diesen Worten warnte er die Menschen vor der Katastrophe, die über andere gekommen war, wegen deren Genussucht.

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