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Monday 30th of November 2020
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Aaron (a.s)

Aaron (a.s)

 

 

Nachdem Gott Moses (a.s) befohlen hatte, zu Pharao zu gehen und ihm Seine Botschaft zu überbringen, bat Moses (a.s) Gott um Begleitung durch seinen Bruder Aaron (a.s). Gott erfüllte diesen Wunsch Moses (a.s) und entschied, dass Aaron (a.s) Moses (a.s) begleiten sollte. Aaron (a.s) unterstützte Moses (a.s) bei seiner Mission am Hofe Pharao’s und gab ihm Rückhalt. Nachdem Gott Moses (a.s) und die Gläubigen, die ihm folgten, vor dem Heer Pharaos gerettet hatte, ließ er sein Volk für eine bestimmte Zeit in der Obhut von Aaron (a.s) zurück. Doch nachdem der Moses (a.s) sie verlassen hatte, bauten sie unter der Führung des Samaritaners einen Götzen in Form eines Kalbes und begannen, diesen anzubeten.

 

Aaron (a.s), bemüht sein Volk vor dem verderben

zu retten, erinnerte es daran, dass Gott der wahre

und einzige Gott ist

 

Und doch hatte ihnen Aaron zuvor gesagt: “O mein Volk! Ihr werdet dadurch nur auf die Probe gestellt! Seht, euer Herr, das ist der Erbarmer. Darum folgt mir und gehorcht meiner Anordnung.” (Sure 20:90 – Ta Ha)

 

Aber sein Volk hörte nicht auf seine Appelle. Sie sagten, dass sie das goldene Kalb anbeten würden, bis Moses (a.s) zu ihnen zurückkehren würde:

 

Sie antworteten: “Wir lassen von seiner Anbetung keineswegs ab, solange Moses nicht zu uns zurückgekehrt ist.” (Sure 20:91 – Ta Ha)

 

Als Moses (a.s) innerhalb der festgesetzten Zeit vom Berg Sinai kam, wusste er nichts von dem Vergehen, dass sein Volk begangen hatte. Gott informierte ihn über die Sünde seines Volkes. Daraufhin kehrte er zu seinem Volk zurück:

 

Und als Moses zu seinem Volke zurückkehrte, zornig und bekümmert, sagte er: “Schlimm ist das, was ihr in meiner Abwesenheit begingt. Wollt ihr der Entscheidung eueres Herrn zuvorkommen?” Und er warf die Tafeln nieder und packte seinen Bruder am Kopf, ihn zu sich zerrend. (Aaron) sprach: “Sohn meiner Mutter! Siehe, das Volk hielt mich für schwach und hätte mich fast ermordet. Darum lasse nicht die Feinde über mich frohlocken und zähle mich nicht zum Volk der Ungerechten!” Er sprach: “Mein Herr, vergib mir und meinem Bruder und Iaß uns eintreten in Deine Barmherzigkeit; denn du bist der Barmherzigste der Barmherzigen.” (Sure 7:150, 151 – al-A’raf)


David (a.s)

 

 

Der Prophet David (a.s) ist einer der Gesandten, denen Gott ein Buch gegeben hat. Er war ein Prophet, der in jedem Moment seines Lebens an Gott dachte, nur Ihn um Hilfe anflehte und der sich stets Gott zuwandte, wie in einem Vers erwähnt wird. Gott hat ihn über viele Seiner gläubigen Diener erhöht, indem Er sein Königreich festigte, ihm Weisheit und weise Urteilsfähigkeit gab. Er machte ihm die Berge und Vögel dienstbar, damit sie mit David Ihn lobpreisten. (Sure 21:79 – al-Anbiya) David besaß ein Wissen, das nur sehr wenige Menschen haben können.

Gott hat in einem Vers folgendermaßen beschrieben, dass Er den Propheten David, dem Er von vielen Seiten her Überlegenheit gegeben hat, zu einem Statthalter gemacht hat:

 

“O David! Wir machten dich zu einem Statthalter auf Erden. So richte zwischen den Menschen in Gerechtigkeit und folge nicht deinen Vorlieben; denn es führt dich abseits von Gottes Weg. Denjenigen aber, welche von Gottes Weg abirren, wird strenge Strafe zuteil, weil sie den Tag der Abrechnung vergaßen." (Sure 38:26 – Sad)

 

David (a.s) befahl seinem Volk, die Rechte

anderer nicht zu verletzen

Der Prophet David (a.s), dem Gott Kraft und Einsicht gegeben hat, forderte sein Volk wie alle andere Gesandten dazu auf, an Gott zu glauben. Gott hat den Gläubigen die Gerechtigkeit des Propheten David (a.s) und die Tatsache, dass er immer Entscheidungen traf, ohne vom Rechten abzuweichen als Beispiel gegeben. Das gerechte Verhalten des Propheten David (a.s) bei den zwei Streitenden, die ihn darum baten, zwischen ihnen zu richten, stellt für die Gläubigen eine beispielhafte Handlung dar:

 

Hast du von den Streitenden gehört, wie sie über die Mauer in sein Gemach einstiegen? Wie sie bei David eindrangen und er sich vor ihnen fürchtete? Sie sagten: “Fürchte dich nicht! Wir sind zwei Streitende, von denen der eine sich gegen den andern vergangen hat. Richte daher gerecht zwischen uns und sei nicht unbillig, sondern leite uns auf den richtigen Weg. Siehe, dies ist mein Bruder. Er hat neunundneunzig Mutterschafe, ich aber habe nur ein einziges. Dennoch sagte er: »Übergib es mir!« und setzte mich stark unter Druck.” (Sure 38:21-23 – Sad)

 

Der Prophet Moses wandte sich an den Pharao, der die Wahrheit hochmütig ignorierte:

 


(David) sprach: “Wahrlich, es war dir gegenüber Unrecht, dass er dein Mutterschaf zu seinen Mutterschafen verlangte. Doch viele Geschäftspartner vergehen sich gegeneinander, außer denen, die glauben und das Rechte tun; das aber sind nur wenige.”... (Sure 38:24 – Sad)

 

Wie andere Gesandten Gottes hat auch der Prophet David (a.s) die Menschen dazu aufgerufen, nach den Geboten Gottes zu leben. Der oben erwähnte Vers ist ein Beispiel dafür. Nachdem David (a.s) den Streitenden geraten hatte, sich gegeneinander nicht zu vergehen, erinnerte er sie daran, dass diese moralische Eigenschaft in der Wirklichkeit nur den Gläubigen zugehört. Nach seinem Urteil wandte er sich an Gott:

 

... Da (erst) merkte David, dass Wir ihn auf die Probe gestellt hatten. Er hat Seinen Herrn um Verzeihung, stürzte betend nieder und bereute. Und so vergaben Wir ihm. Er wird wahrlich nahen Zugang zu Uns und eine schöne Heimkehr haben. (Sure 38:24, 25 – Sad)

 

Dieses Verhalten Davids (a.s), der sich immer bewusst war, dass Gott ihn mit allen Geschehnissen prüfte und dass er mit jeder seiner Taten nach dem Wohlgefallen Gottes suchen sollte, ist ein vortreffliches Beispiel für alle Gläubigen. Jeder, der an Gott glaubt, sollte sich dieses Verhalten zum Vorbild nehmen, und er sollte nie vergessen, dass Gott Zeuge von allem ist, was er tut und dass er am Tag der Abrechnung für seine Taten zur Rechenschaft gezogen werden wird.

 

Weitere Quranverse über den Propheten David (a.s)

 

Ertrage geduldig, was sie sagen, und erinnere dich Unseres Dieners David, des Kraftvollen. (Selbst) er war gewiss bußfertig. (Sure 38:17 – Sad)

 

Und Wir festigten sein Reich und gaben ihm Weisheit und Urteilsvermögen. (Sure 38:20 – Sad)

 

Und so vergaben Wir ihm. Er wird wahrlich nahen Zugang zu Uns und eine schöne Heimkehr haben. (Sure 38:25 – Sad)

 

Und wahrlich, Wir gaben David und Salomo Wissen, und beide sprachen: “Lob sei Gott, Der uns vor vielen seiner gläubigen Diener den Vorzug gab!” (Sure 27:15 – an-Naml)

 

Und Wir begnadeten bereits David: “O ihr Berge! Lobpreiset (Gott) mit ihm, und auch ihr Vögel!” Und Wir machten das Eisen für ihn formbar. (Sure 34:10 – Saba’)


Salomo (a.s)

 

 

Und Wir schenkten David Salomo, einen vorzüglichen Diener. (Auch) er war gewiss bußfertig. (Sure 38:30 – Sad)

 

Und er wird gewiss nahen Zutritt zu Uns haben und eine schöne Heimkehr. (Sure 38:40 – Sad)

 

Und Wir gaben Salomo (bessere) Einsicht in die Sache, aber beiden gaben Wir Weisheit und Erkenntnis... (Sure 21:79 – al-Anbiya)

 

Salomo (a.s) war der Sohn Davids (a.s), und er ist ein Prophet, den Gott mit materiellen und spirituellen Segnungen über viele Seiner Diener erhöht hat. Er wünschte, einen so großen Reichtum zu besitzen, wie ihn niemand auf der Erde vorher besessen hatte, um ihn auf dem Weg Gottes einzusetzen, zu Seinem Wohlgefallen. Gott hat dieses Gebet erhört. Er hat ihm den Sturmwind, das geschmolzene Erz und die Dschinn dienstbar gemacht:

 

Und Salomo (unterwarfen Wir) den Wind; Sein Morgen war ein Monat und sein Abend ein Monat. Und Wir ließen eine Quelle von geschmolzenem Erz für ihn fließen. Und von den Dschinn arbeiteten einige unter ihm, mit Erlaubnis seines Herrn. Wer aber von ihnen von Unserem Befehl abgewichen wäre, den hätten Wir die Strafe der Flamme erleben lassen. Sie fertigten für ihn, was er wollte: Paläste, Bildwerke, Schüsseln wie Wassertröge sowie feststehende Kessel. “Arbeitet in Dankbarkeit, o ihr vom Hause Davids!" Wenige Meiner Diener sind ja dankbar. (Sure 34:12, 13 – Saba’)

 

In dem Bewusstsein, dass alles ihm gegebene eine Segnung Gottes war, sagte Salomo (a.s) er werde alles zu Gottes Wohlgefallen einsetzen:

 

Als ihm zur Abendzeit die edlen Rennpferde stampfend vorgeführt wurden, sprach er: “Seht, ich habe das Gute (der Welt) lieb in Erinnerung an meinen Herrn” - bis sie sich hinter dem Horizont verbargen. “Bringt sie mir zurück!” Und er begann, über (ihre) Schenkel und Hälse zu streichen. (Sure 38:31-33 – Sad)

 

Diese Worte des Propheten Salomo (a.s) sind für alle Gläubigen ein Beispiel. Jeder der glaubt, weiß, dass der wahre und einzige Besitzer von allem auf der Erde Gott ist und dass Gott ihm alles, was er besitzt, nur als Segnung gibt. Aus diesem Grund gedenkt ein Gläubiger wie Salomo (a.s) immer Gott, wenn er etwas Schönes sieht und dankt Ihm. Doch er vergisst nie, dass alles, was er auf der Erde sieht, vergänglich ist und dass die wirklichen Segen ihm im Jenseits, das ewig dauern wird, gegeben werden.

Salomo (a.s) verlangte von seinem Volk,

an Gott zu glauben

Gott hat uns mitgeteilt, wie Salomo (a.s) der Königin des Volkes von Saba, das die Sonne anbetete, die Botschaft Gottes verkündigte. Als der Wiedehopf, der zur Armee Salomos (a.s) gehörte, Nachrichten der Königin von Saba überbrachte, forderte er sie als erstes zur wahren Religion auf, indem er ihr einen Brief schickte.

In diesem Brief forderte Salomo (a.s) das Volk auf, an Gott zu glauben und sich Ihm zu ergeben. Die Königin von Saba, die den Brief bekam, hat ihn den Anführern ihres Volkes wie folgt erklärt:

 

Sie sprach: “O ihr Anführer! Seht mir wurde ein kostbarer Brief übermittelt! Seht, er stammt von Salomo und lautet: »Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen: Seid mir gegenüber nicht überheblich, sondern kommt gottergeben zu mir.«” Sie sprach: “O ihr Anführer! Beratet mich in der Frage, vor der ich stehe. Ich entscheide keine Sache, ohne euch hinzuzuziehen.” Sie antworteten: “Wir verfügen über viel (militärische) Stärke und Kampfkraft. Die Entscheidung liegt jedoch bei dir. So überlege, was du gebieten willst.” (Sure 27:29-33 – an-Naml)

 

Die Verpflichtung und die Macht Salomos (a.s) sind aus seinen Ausdrücken in dem Brief sehr einfach zu verstehen. Die Anführer des Volkes Saba begriffen, dass sie einen großen Verlust erleiden würden, wenn sie sich dem Befehl Salomos (a.s) widersetzen würden. Aber sie wollten Salomo (a.s) zuerst prüfen, indem sie ihm ein Geschenk sandten.

 

Salomo (a.s) sagte, was Gott ihm gebe,

sei besser als jedes Geschenk von ihnen

Salomo (a.s), ein Mann von Macht und Ehre, wies die Geschenke der Königin von Saba zurück und zeigte sich nicht kompromissbereit darin. Der Quran berichtet davon:

 

... “Wollt ihr etwa meine Reichtümer vermehren? Aber was mir Gott gegeben hat, ist besser als alles, was Er euch gab. Ihr selbst jedoch würdet euch eueres Geschenks erfreuen!” (Sure 27:36 – an-Naml)

 

Durch diese Worte drückte Salomo (a.s) aus, dass er keinen weltlichen Vorteil dem Wohlgefallen Gottes vorziehen würde. Dieses Verhalten Salomos (a.s), das keine Habsucht zeigt, ist eine wichtige moralische Überlegenheit und ein Beispiel für die Gläubigen, das sie sich im Glauben zum Vorbild nehmen sollten.

 


Salomo (a.s) versuchte auf verschiedene Weisen,

die Menschen zu Gottess Religion zu führen

Salomo (a.s) wollte, dass das Volk von Saba zum Islam konvertierte. Er demonstrierte die Macht, die Gott ihm gegeben hatte und brachte so das Volk von Saba zum Glauben. Zu diesem Zweck befahl er seinen Gehilfen, ihm den Thron der Königin von Saba zu bringen:

 

Er fragte: “O ihr Anführer! Wer von euch bringt mir ihren Thron, noch bevor sie in Ergebenheit bei mir eintreffen?” (Sure 27:38 – an-Naml)

 

Darauf wurde Prophet Salomo (a.s) so beantwortet:

 

Da sprach einer von ihnen, welcher Schriftkenntisse besaß: “Ich bringe ihn dir innerhalb eines Augenzwinkerns von dir!”... (Sure 27:40 – an-Naml)

 

Daraufhin sah Salomo (a.s) den Thron bereits neben sich stehen. Salomo (a.s), der wusste, dass alles, was ihm gegeben wurde, eine Prüfung Gottes darstellte, beschrieb dies als Versuchung:

 

... “Dies ist eine Gnade meines Herrn, mich zu prüfen, ob ich dankbar oder undankbar bin. Und wer dankbar ist, ist nur dankbar zu seinem besten. Und wenn einer undankbar ist - wahrlich, mein Herr ist unabhängig und großmütig.” (Sure 27:40 – an-Naml)

 

Als die Königin von Saba kam, bat sie Gott um Verzeihung und wandte sich zum Glauben, als sie das Wunder und die Pracht des Palastes des Propheten Salomos (a.s) sah. Die Gespräche zwischen ihr und Salomo (a.s) werden im Quran wiedergegeben:

 

Er sprach: “Macht ihren Thron für sie unkenntlich. Wir wollen sehen, ob sie sich rechtleiten läßt oder nicht.” Und als sie eintraf, wurde gefragt: “Ist dein Thron so?” Sie antwortete: “Es ist, als ob er es wäre!” (Salomo:) “Doch wir erhielten Wissen schon vor ihr und waren schon gottergeben. Aber das, was sie (bisher) anstelle von Gott verehrt hatte, hatte sie abseits geführt; denn sie entstammte einem ungläubigen Volk. Es wurde ihr gesagt: “Tritt in den Palast ein!” Und als sie ihn sah, meinte sie, da sei ein Wasserspiegel, und entblößte ihre Beine. Er sprach: “Siehe, dies ist ein Palast, mit Glas getäfelt.” Da rief sie: “O mein Herr! Siehe, ich sündigte wider mich selbst. Doch ich ergebe mich jetzt mit Salomo Gott, dem Herrn der Welten.” (Sure 27:41-44 – an-Naml)

 

Wie Salomos (a.s) Botschaft an das Volk von Saba zeigt, setzten die Gesandten all ihre Macht und ihre Mittel ein, die Menschen zum Glauben an Gott zu führen.


Jesus (a.s)

 

 

Und in ihren Spuren ließen wir Jesus folgen, den Sohn der Maria, um die Thora, die vor ihm war, zu bekräftigen. Und Wir gaben ihm das Evangelium mit einer Rechtleitung und einem Licht, die Thora, die vor ihm war, bestätigend als eine Rechtleitung und Ermahnung für die Gottsfürchtigen. (Sure 5:46 – al-Ma’ida)

 

Der Prophet Jesus (a.s) ist einer der Gesandten Gottes, denen Er ein Buch gegeben hat. Jesus (a.s) kam ohne Vater auf die Welt. Das ist nur eines der Wunder in seinem Leben. Die Erschaffung des Propheten Jesus (a.s), der mit Erlaubnis Gottes von seiner Geburt an in seinem ganzen Leben viele Wunder vollbringen sollte, wird im Quran so beschrieben:

 

Wahrlich, Jesus ist vor Gott gleich Adam. Er erschuf ihn aus Staub. Dabei sprach Er zu ihm "Sei!" und er war. Die Wahrheit von deinem Herrn! Darum sei kein Zweifler. (Sure 3:59, 60 – Al-‘Imran)

 

Noch in der Wiege begann Jesus (a.s) zu sprechen

Noch während er in der Wiege lag, tat Jesus (a.s) ein großes Wunder, denn er begann zu sprechen. Er teilte den Menschen, die um die Wiege standen mit, dass er ein Gesandter Gottes sei:

 

Er sprach: “Seht, ich bin Gottes Diener. Er hat mir das Buch gegeben und mich zum Propheten gemacht. Und Er machte mich gesegnet, wo immer ich bin, und befahl mir Gebet und Almosen, so lange ich lebe, und Liebe zu meiner Mutter und Er hat mich weder gewalttätig noch unheilvoll gemacht. Und Frieden war mit mir am Tage meiner Geburt und wird es am Tage sein, da ich sterbe, und am Tage, da ich zum Leben erweckt werde!” So war Jesus, Sohn der Maria, - (dies ist) eine wahre Aussage, die sie bezweifeln. (Sure 19:30-34 – Maryam)

 

Der Prophet Jesus informierte sein Volk über

den Zweck seiner Mission als Gesandter

Eine der wichtigen Eigenschaften der Gesellschaften, die weit entfernt von Gott leben, ist, dass sie sich nicht einigen können und dass sie immer in Konflikt geraten. Da die Grundlage ihrer Moral nicht auf der Gottesfurcht beruht, gibt es fast bei jedem Thema Konflikte. Gott hat Seine Gesandten zu diesen Völkern entsandt, damit sie diese Konflikte zu Ende bringen und die Menschen zur wahren Religion leiten, die die einzige Wahrheit ist. Jesus (a.s) hat seinem Volk diese Tatsache folgendermaßen mitgeteilt:

 

Als nun Jesus mit klaren Beweisen kam, sprach er: “Ich bin mit der Weisheit zu euch gekommen, und um euch etwas von dem zu erklären, worüber ihr uneins seid. So fürchtet Gott und gehorcht mir. (Sure 43:63 – az-Zukhruf)

 

Jesus ermahnte seine Jünger, nur Gott zu fürchten

Jesus (a.s) Jünger erklärten, sie glaubten an Gott und seien Gottes Botschafter. Doch sie verlangten von Jesus (a.s), Wunder zu wirken:

 

Und als die Jünger sprachen: “O Jesus, Sohn der Maria! Ist dein Herr imstande, einen mit Speisen gedeckten Tisch zu uns vom Himmel herabzusenden?"... (Sure 5:112 – al-Ma’ida)

 

Niemand sollte ein Wunder brauchen um zu glauben, denn Gottes Existenz ist eine offensichtliche Tatsache. Daher antwortete Jesus (a.s) auf den Wunsch seiner Jünger:

 

... “Fürchtet Gott, wenn ihr gläubig seid!” (Sure 5:112 – al-Ma’ida)

 

Doch als die Jünger erwiderten, sie brauchten es, um ihren Herzen Frieden zu geben, wandte sich Jesus (a.s) an Gott und bat um einen solchen Tisch.

 

Sie sprachen: “Wir wollen von ihm essen, und unsere Herzen sollen dann beruhigt sein; denn wir wollen wissen, daß du uns tatsächlich die Wahrheit gesagt hast, und wollen dafür Zeugnis ablegen.” Da sprach Jesus, der Sohn der Maria: “O Gott, unser Herr! Sende zu uns einen Tisch vom Himmel herab, damit es ein Festtag für uns werde, für den ersten und letzten von uns, und ein Wunder von Dir. Und versorge uns; denn Du bist der beste Versorger.” (Sure 5:113, 114 – al-Ma’ida)

 

Jesus (a.s) verkündete die gute Nachricht,

ein weiterer Gesandter werde nach ihm kommen

Wie wir wissen, war Muhammad (s.a.w.s), dessen anderer Name Ahmed war, der Prophet, der nach Jesus (a.s) kam. Jesus (a.s) verkündete die gute Nachricht:

 

(Bedenke auch) als Jesus, der Sohn der Maria, sprach: “O ihr Kinder Israels! Ich bin wirklich Gottes Gesandter für euch, bestätigend die Thora, die vor mir war, und einen Gesandten ankündigend, der nach mir kommen und dessen Name Ahmed sein wird.” (Sure 61:6 – as-Saff)


Jesus (a.s) mahnte sein Volk, an Gott

zu glauben und Ihm zu dienen

Auch der Prophet Jesus (a.s) hat wie alle Gesandten Gottes seinem Volk die Existenz Gottes verkündet, dass Er der Schöpfer von allem ist, dass Er erhaben über alles ist und dass er der Besitzer der schönsten Attribute ist und schließlich, dass Er der Allmächtige und Allgerechte ist; und er hat wie alle anderen Gesandten Gottes sein Volk dazu aufgefordert, Gott zu fürchten und Ihn anzubeten:

 

“Und (ich komme zu euch) als ein Bestätiger der Thora, die bereits vor mir da war, und um euch einen Teil von dem zu erlauben, was euch verboten war. Und ich komme zu euch mit einem Zeichen von euerem Herrn. So fürchtet Gott und gehorcht mir; Gott ist ja mein Herr und euer Herr. So betet zu Ihm. Das ist der gerade Weg.” (Sure 3:50, 51 – Al-‘Imran)

 

Gott, Er ist wahrlich mein Herr und euer Herr. So dient Ihm! Das ist der gerade Weg.” (Sure 43:64 – az-Zukhruf)


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