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Monday 20th of November 2017
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Amnesty International kritisiert US-Einsatz in Mossul

Die IS-Miliz habe Bewohner umliegender Dörfer in die Stadt gebracht, um sie als menschliche Schutzschilde zu missbrauchen, heißt es in einem heute veröffentlichten Amnesty-Bericht. Auf der anderen Seite hätte die US-geführte Koalition Waffen eingesetzt, die in bevölkerungsreichen Gegenden niemals eingesetzt werden dürften. So seien allein durch einen Luftangriff der USA auf Mossul Mitte März mindestens 105 Menschen getötet worden.

Der Bericht stützt sich auf Befragungen von Bewohnern der Stadt, medizinischem Personal und Rüstungsexperten. Der irakische Ministerpräsident Haider al-Abadi hat vor zwei Tagen im irakischen Staatsfernsehen offiziell den Sieg über den IS in Mossul bekannt gegeben und den Streitkräften gedankt.

Die zweitgrößte Stadt des Irak war vor drei Jahren in die Gewalt der IS-Terroristen geraten.

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