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Sunday 22nd of April 2018
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Was denken muslimische Frauen wirklich über den Hijab?

Was denken muslimische Frauen wirklich über den Hijab?

Was die Muslima von heute über den Hijab und die Verschleierung denken...

Was denken muslimische Frauen wirklich über den Hijab?

„Ich kann den zusätzlichen Respekt, der mir entgegengebracht wird, fühlen. Leute nehmen mich ernster und ich fühle mich beschützt und sicher, wenn ich ausgehe.“

Dr. N.Z. Vakil, Ärztin

„In der modernen Gesellschaft von heute wird die Frau nur noch als ein weiteres Sexobjekt der Männer angesehen. Aber warum sollte jemand seine Schönheit solchen Augen offenbaren, die sich daran unerwünschter Weise weiden? Der Hijab schützt die Ehre einer Frau und erweckt keine unerwünschten Begierden beim anderen Geschlecht. Ich denke, wenn alle Frauen die islamische Kleiderordnung annehmen würden, dann würde die Anzahl von Fällen der Erniedrigung, sexueller Belästigung, Vergewaltigung, usw. auch auf ein Mindestmaß absinken. Den Hijab zu tragen gibt mir vielmehr das Gefühl eine Frau zu sein und es hindert mich in keiner Weise daran, meinen Beruf auszuüben.“ 

Salva I. Rasool, Graphikdesignerin

„Ich bin zum Islam konvertiert und kann deswegen meine Erfahrungen aus meinem Leben mit und ohne die islamische Kleidung vergleichen. Ich bin mir des westlichen Standpunktes, nachdem der Hijab eine Art Unterdrückung sei und die Freiheit der Frau einschränke, sehr bewusst. Meine Erfahrungen mit dem Hijab und meine Studien des Islams gestatten mir zu verstehen, dass dem nicht so ist. Manchmal kommt es vor, dass Nicht-Muslime mich anstarren, aber im Hijab werde ich immer mit Respekt behandelt. Ich hatte nie Probleme eine Anstellung zu bekommen oder zu behalten und bin nicht mehr unerwünschten Avancen und zweideutigen Bemerkungen des anderen Geschlechts ausgesetzt und fühle mich respektierter als ohne Hijab. Ich verstehe jetzt, wie ich als ich selbst akzeptiert sein und mit anderen zusammenwirken kann, ohne zu erlauben, dass mein Äußeres der entscheidende Faktor ist. Auch in schlechteren Gegenden erlebe ich, wie Männer, die normalerweise unanständig sind, mir aus dem Weg gehen. Das alles umfassende Konzept der islamischen Art der Kleidung, angebrachten Respekt zu erhalten und meine Erfahrung darin, dass dadurch tatsächlich ein respektvoller Umgang gewährleistet wird, hat dazu geführt, dass ich mich sicherer fühle, wenn ich mich in der Öffentlichkeit bewege.  Nachdem ich weiß, was der Hijab mir gibt, würde ich niemals dazu zurückkehren wollen, ohne ihn zu leben. Ich gehe für alle offensichtlich als eine muslimische Frau in die Öffentlichkeit – eine Erinnerung an mich selbst und an alle, die sehen, dass ich versuche in einer Art und Weise zu leben, die anständig und rein ist. Ich bin jemand, der versucht, Gott in allen Belangen zu befolgen. Die Menschen wissen das gleiche von Nonnen, wenn sie sie sehen und ebenso wissen sie das von mir, wenn sie mich sehen. Auch wenn sie nicht die Gründe für diesen Kleidungsstil kennen, welcher hier in den Vereinigten Staaten nicht gewöhnlich ist, bringen sie doch ihre Bewunderung zum Ausdruck, für jemanden, der sich nicht scheut, nach seinen Prinzipien zu leben.“

Diana Beatty, Lehrerin

„Ich denke, ich habe es gemocht, den Hijab zu tragen. Eigentlich ist ‘mögen’ nicht das richtige Wort. Ich habe es geliebt. Das erste Mal in meinem Leben einer amerikanischen Frau habe ich das Gefühl gehabt, dass mein Körper nur mir gehört. Ich kann es nicht anders beschreiben, aber ich fühlte mich, als ob ich dadurch meine vollständige körperliche Privatsphäre zurückerlangt hatte. Ich denke, dass ich sehr gut behandelt wurde, sehr viel respektvoller und ich spürte merklich eine Tendenz, insbesondere jüngerer Männer, mich nicht zu bedrängen und mir einen großen Freiraum zu geben. Das hat sich am eindrucksvollsten in der Art geäußert, dass ich fühlte, nicht länger von Männeraugen verfolgt zu sein. Der Hijab gab mir das Gefühl, nicht mehr ‘frei verfügbar’ zu sein, obwohl ich denke, dass er nur ein Teil von etwas größerem, aber weitaus stärkerem ist…”

Eine nicht-muslimische Teilnehmerin an der nach den Anschlägen vom  11. September durchgeführten Kampagne‚ Kopftücher für Solidarität’, aus einem in der Zeitung San Francisco Chronicle vom 9. Mai 2002 abgedrucktem Brief.

Ich, Esther B. wurde am 6.1.1975 in Aarau geboren in eine Christlich/Reformierte Familie. Ich hatte eine schöne Kindheit jedoch weit entfernt von einer religiösen Kindheit. Nach sehr wilden Jahren traf ich meinen Mann aus Algerien und wir heirateten am 1998 alhamdulillah! Er erzählte mir sehr viel von seiner Religion und am Anfang nahm ich seine Erzählungen gar nicht ernst, bis ich schwanger wurde. Von da an fing ich mich für den Islam zu interessieren und als unser Sohn Dscha'far mit einem schweren Herzfehler auf die Welt kam, gab es für mich nur noch einen Halt und dies war und ist Allah. Ich konvertierte im Ramadan 2000 zum Islam, alhamdulillah und zirka fünf Monate später fing ich an Hijab zu tragen, das war ein Großer Djihad, vor allem wegen meiner Mutter. Jedoch hat sie es mittlerweile mehr oder weniger akzeptiert alhamdulillah! In der heutigen Zeit ist es eines der wichtigsten Aufgaben der Muslimas, Hijab zu tragen. Dieser Satz kommt nicht nur von mir, sondern von Rahbar-e-Moazzam Imam Sayyid Ali Khamenei und dies gilt natürlich auch in Europa! Ich persönlich möchte mein Kopftuch nicht mehr missen. Ohne Kopftuch würde ich mich nackt fühlen und als Verräterin! Darum möchte ich allen Muslimas Mut zusprechen Hijab zutragen,  wenn nicht für einen selbst dann für Allah! Möge Allah allen den Mut und die Kraft dazu geben, denn es lohnt sich wirklich!

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