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Wednesday 18th of September 2019
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diese Munafiqin waren und welche Falle sie ihnen hatten stellen wollen.

  Auch auf die Geschichte, die sie heute hören, wird im Koran hingewiesen.
Er freute sich darüber, dass er mit Moses a.s. verwandt war. Er glaubte auch an die Thora und war ein gut aussehender Mann. Aber er hatte einen großen Makel: Er liebte Macht und Reichtum und war zudem sehr geizig. Nachdem das Volk Israel nach vielen Jahren noch immer keine Bleibe gefunden hatte, sonderte er sich von den anderen ab und beschäftigte sich mit der Alchemie. Bald hatte er großen Reichtum angehäuft und überall war die Rede von ihm und seinem Vermögen. Übrigens: dieser Jude hieß Qaarun, auch als Korah bekannt.
Ein Grüppchen saß zusammen und einer von ihnen sagte: Der Qarun, der hat es gut. Ein anderer meinte: Wären wir doch auch nur so reich wie er. Gott hat ihm viel beschert. Aber ein anderer, der den Qarun besser kennte wandte ein: Beneidet Qarun lieber nicht wegen dieser äußerlichen Dinge, denn Gott lohnt die Menschen, die glauben, mit viel Kostbarerem und Höherem.
Aber ein junger Bursche antwortete ihm: Wie sollen wir ihn nicht beneiden? Siehst du denn nicht: Schon die Schlüssel zu seinen Schatzkammern sind so schwer, dass auch eine Schar von starken Männern sie nur mit Mühe von einer Stelle zur anderen tragen kann."
Da sahen sie wie Qarun vorbeikam: Voller Stolz und einen verächtlichen Blick auf sie werfend.
Die Freunde und Verwandten des Qaruns berieten sich und machten sich dann gemeinsam auf den Weg zu ihm. Sie rieten ihm:
Qarun: Du weisst doch, dass du dir nicht wegen der schönen Dinge der Welt etwas einbilden darfst - Gott liebt keine Menschen, die stolz und eigensinnig sind. Erkauf dir lieber mit dem, was Gott dir geschenkt hat die Belohnung im jenseits und vergiss auch nicht deinen Anteil auf der Welt: Tue Gutes - so wie Gott dir Gutes zukommen ließ. Stifte kein Unheil auf Erden. Gott liebt die Unheilstifter nicht.
Qarun schenkte ihren Wortenkeine Beachtung. Er antwortete:
Ich bin durch das Wissen, das ich besitze( die Alchemie) an diesen Reichtum gelangt. Gott hat gesehen, dass ich dieses Segens würdig bin!
Eines Tages meldeten die Sklaven des Qaruns den Besuch Moses an:
Der große Prophet Gottes, der geehrte Moses,
wird zu dir kommen.
Qarun nahm Moses stolz in Empfang. Mit einem überheblichen Lächeln fragte er ihn spottend: Was möchtest du?
Moses fragte ihn freundlich: Warum bis du nicht gekommen, als die Söhne Israels sich zum Reuegebet versammelt haben? Qarun: Eure Gebete interessieren mich nicht - ich habe selber herausgefunden, wie ich leben soll"
Moses sah: Qarun liebte Besitz und Reichtum so sehr, dass er alles nur noch für sich wollte und nicht bereit war, den anderen auch nur ein wenig davon abzugeben. Er verließ den Palast des Qarun bekümmert. Qarun aber befahl man solle Moses schmutziges Wasser und Asche auf das Haupt schütten. Damit hatte er seinen Frevel und sein beleidigendes Vorgehen auf die Spitze getrieben.
Musik
Die Menschen waren erschrocken zusammengeströmt. Keiner wusste was eigentlich passiert war. Einer rief: Qarun und seine Schätze sind spurlos verschwunden. Gott hat seinem Propheten die Erde unterworfen und Moses hat die Erde gerufen, sie soll Qarun und seine Leute verschlucken. Er wurde bestraft und keiner konnte ihm helfen.
Alle die noch einen Tag vorher Qarun wegen seines Reichtums und seiner Macht beneidet hatten, sagten:
Wie sehr wir uns doch geirrt haben. Gott sei Dank, dass wir nicht wie er waren. Gott bestimmt doch darüber wie viel seine Diener besitzen. Er gibt dem einen weniger und dem anderen mehr. Wenn Gott uns nicht gnädig gewesen wäre, wären wir auch im Erdboden versunken!
In der Sure Qasas heisst es im 78. Vers zu dieser wahren Geschichte:
Er (Qarun) sagte:,Ich habe es (d. h. was ich an
Reichtümern besitze) nur auf Grund von Wissen,
das ich besitze, erhalten. Wusste er denn nicht,
dass Gott vor ihm Generationen hat zugrunde gehen
lassen, die kraftvoller waren und mehr
(Reichtümer) zusammengebracht hatten als er?
Und dann heisst es abschließend in dem Vers 83 der gleichen Sure, der 28.Sure über das Paradies:
Das ist die jenseitige Bleibe. Wir bestimmen
sie für diejenigen, die nicht nach Vorherrschaft im Land streben und denen der Sinn nicht danach
steht, im Land Unheil anzurichten.
Das Ende fällt
zugunsten derer aus, die gottesfürchtig sind.

 

  Es war mitten in der Nacht. In Medina herrschte völlig Stille. Alle schienen in tiefen Schlaf versunken. Aber in einem der Häuser hatten sich Leute versammelten und berieten sich. Sie waren sich sicher: keiner würde von ihrem Geheimnis erfahren.
Moateb... Ib Qaschir... galt allgemein als Muslim. Er sagte zu den anderen, mit denen er sich heimlich versammelt hatte:
Immer wenn ich an dieser einen Moschee vorbeikomme, die die Bani A´uf für sich wollen und von der sie behaupten, dass Mohammad ihre Mauern errichtet hat, wird mir schwarz vor den Augen und ich glühe vor Wut. In Medina reden alle von dieser Moschee, der Qaba-Moschee. Ich kann nicht mit meinem Kummer zurückhalten - ich habe erst meine Ruhe, wenn diese Moschee zerstört ist. Ich möchte erleben, wie die Muslime am Boden sind."
Sein Freund stand auf und sagte.
„Mich ärgert besonders, dass diese Religion sich von Tag zu Tag mehr verbreitet und nicht zum Stillstand kommt. Du siehst doch: wie die Leute freudig zur Moschee laufen, wenn Billal zum Gebet aufruft. Wenn das so weiter geht, wird es immer mehr Anhänger Mohammads geben.
Doch Wadiieh... Ibn Aamer... fiel ihm ins Wort: Kein Sorge! Einer von unseren Freunden hat einen Brief an den Römischen Kaiser, der ein strenger Christ ist, geschickt und hat ihm gesagt, welche Gefahr Mohammad und seine Religion für ihn sind. Der Römische Kaiser hat versprochen, mit zu helfen, damit der Islam vernichtet wird. Aber um seine Ziele zu verwirklichen braucht er einen Stützpunkt. Er braucht ein Zentrum, von dem aus er seine Pläne in die Tat umsetzen kann. Wir müssen uns nun überlegen, wie wir einen solchen Stützpunkt für ihn herstellen können.
Dann schlug Wadiih vor:
Wir sollten auf einem geeigneten großen Grundstück eine Moschee bauen und den Muslimen vormachen, dass wir in dieser Moschee das Gebet verrichten. Einen sollten wir zum Moscheenleiter bestimmen und Mohammad bitten, dass er die Moschee besucht. Das hieße dann, dass er mit ihr einverstanden ist.."
Wenn das klappt, dann haben wir zwei wichtige Ziele erreicht: Erstens: Wir sorgen für Spaltung unter den Muslimen und zweitens: Die Moschee bietet uns einen guten Zufluchtsort und wird ein ausgezeichneter Stützpunkt zu erreichung unserer Ziele sein.
Die Teilnehmer an dieser nächtlichen Geheimsitzung freuten sich. Sie lobten Wadiih wegen seines guten Einfalls. Am nächsten Tag gingen sie zum Propheten und baten ihn um die Erlaubnis, neben der Qabamoschee noch eine andere Moschee bauen zu dürfen. Sie sagten: Dann können in kalten oder regnerischen Nächten Kranke und Bedürftige dort ihr Gebet verrichten.
Bald trafen sie die ersten Vorbereitungen für den Bau der Moschee. Die Säulen standen schon aufrecht und bald danach war die Moschee fertig.
Wieder gingen diese Heuchler zum Propheten und sagten:
O Prophet Gottes. Wir bitten dich komm unbedingt in unsere Moschee und bete dort. Es wird uns eine Ehre sein.
Der Prophet antwortete den Erbauern der neuen Moschee:
Ich trete gerade eine Reise an. Bei meiner Rückkehr werde ich - so Gott will- eurer Aufforderung folgen.
Doch als der Prophet auf der Rückkehr nach Medina war, wurde ihm wie folgt von Gott offenbart:
„Und diejenigen, die eine Moschee errichtet haben um dem Islam zu schaden und Unglauben und Zwietracht unter den Muslimen zu verbreiten,damit es ein Stützpunkt für Leute sei, die gegen Gott und seinen Gesandten Krieg führen wollen : Sie schwören, dass sie nur gute Absichten haben - Aber
Gott bezeugt, dass sie lügen
-:Stell dich niemals (zum Gebet) in ihr (in dieser Moschee) auf! Eine Gebetsstätte, die vom ersten Tag an auf Basis der Gottesfurcht gegründet war, verdient dies eher. In ihr sind Männer, die es lieben, sich zu
reinigen. Und Gott liebt diejenigen, die sich
reinigen. Ist denn einer, der den Bau einer Moschee auf Gottesfürchtigkeit und auf Sein Wohlgefallen gegründet hat, besser, oder einer, der ein Gebäude am Rand einer brüchigen Steilwand erbaut, worauf
dieser Bau mit ihm in das Feuer der Hölle
abstürzt? Gott leitet das Volk der Frevler nicht
recht.
Durch Offenbarung dieser Koranverse erfuhr der Prophet Gottes also von der wahren Absicht dieser Leute. Er teilte den Muslimen mit, was die Heuchler vorhatten. Die Gläubigen sahen, wie verlogen diese Munafiqin waren und welche Falle sie ihnen hatten stellen wollen.
Der Prophet schickte ein paar Leute zu der Moschee und gab Anweisung, dass sie sie in Brand stecken.
Am nächsten Tag sah Ma...tab Ibn Qaschir die abgebrannte Ruine. Der üble Plan, den er und seine Kumpanen ausgeheckt hatte war also ins Wasser gefallen. Sie standen blamiert dar. Aber dann trafen sie erneut zusammen, um Verschwörungen gegen die Muslime zu planen.
Diese wahre Geschichte finden Sie, liebe Hörerfreunde, in der Koranstelle Vers 107 bis 110 der Sure 9 beschrieben. Sie erinnert an ein Versprechen Gottes an den Propheten nämlich: Die Feinde hecken eine List gegen dich aus, aber Gott trifft Gegenmaßen.
Er hat die besten Pläne.

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