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Tuesday 18th of June 2019
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Das ist es, was der Fürst der Gläubigen, Ali Ibn Abi Talib (as) beauftragt hat:

Das ist es, was der Fürst der Gläubigen, Ali Ibn Abi Talib (as) beauftragt hat:

 

Das sie bezeugen, dass es keine Gottheit gibt außer Allah, der Einzige, der keinen Teilhaber hat und das Muhammad sein Diener und Gesandter ist. Er ist es, Der Seinen Gesandten mit der Führung und der wahren Religion geschickt hat, auf dass Er sie über alle (anderen) Religionen siegen lasse; mag es den Götzendienern auch zuwider sein. Ich lege euch ans Herz Allah zu fürchten und nicht nach dem Diesseits zu streben, auch wenn das Diesseits euch anstrebt. Seid nicht traurig, wenn ihr etwas vom Diesseits verliert. Sagt stets die Wahrheit und macht eure Taten für den Lohn (von Allah). Seid dem Unterdrücker Feind und dem Unterdrückten Freund. Ich beauftrage euch und meine ganzen Kindern und Familie und alljenige, die dies hören, Allah zu fürchten und nicht zu sterben, außer ihr seid Muslime. Haltet allesamt an das Seil Allahs fest und spaltet euch nicht. Denn ich hörte den Gesandten Allahs (s.) sagen: “Zwei streitende zu versöhnen ist besser als alles Fasten und Beten.” Gedenkt eurer Verwandten, dann wird Allah (swt) euch die Abrechnung leichter machen.

 

Fürchtet Allah beim Umgang mit den Waisen: Lasst ihre Münder nicht leer sein und lasst sie in eurer Gemeinschaft nicht verloren gehen.

 

Fürchtet Allah beim Umgang mit euren Nachbarn.

Fürchtet Allah im Hinblick auf das Haus Gottes: Lasst es nicht leer sein.

Fürchtet Allah im Hinblick auf das Gebet: Denn es ist die beste Tat und eine Säule eurer Religion.

Fürchtet Allah im Hinblick auf das Zakat: Denn es erlischt wahrlich den Zorn Allahs.

Fürchtet Allah im Hinblick auf das Fasten im Monat Ramadhan, denn das Fasten darin ist eine Rettung vor dem Feuer.

Fürchtet Allah beim Umgang mit den Armen und Schwachen: Bezieht sie in euer Leben und eure Gesellschaft mit ein und hört nicht auf, das Gute zu gewähren und das Schlechte zu verwehren, denn sonst würden die Ungerechten über euch herrschen, dann betet ihr und euer Gebet wird nicht erhört.Allah schütze euch und euren Propheten und ich verabschiede euch den besten Abschied und sende euch den Frieden und die Barmherzigkeit und Segen Allahs.

 

O ihr Söhne Abdul Mutalibs, nicht das ihr nach meinem Tod das Blut der Muslime vergiest, damit begründet, dass ihr sagt: “Der Fürst der Gläubigen wurde ermordet.” Tötet niemanden außer meinen Mörder. Seht, wenn ich durch diesen Schlag hier sterbe, dann schlagt ihn ebenfalls mit nur einem Schlag. Foltert ihn nicht, denn ich hörte den Gesandten Allahs (s.) sagen: “Foltert nicht, sei es auch ein streunender Hund.” Dann war er etwas still, seine Stirn war schweißgetränkt, da wischte er den Schweiß mit seiner Hand ab. Da sagte seine Tochter Zainab (as): “Vater, ich seh dass du deine Stirn abwischst.” Da sagte er: “O Tochter, ich hörte deinen Großvater, den Gesandten Allahs (s.) sagen: “Sobald die Zeit für einen Gläubigen gekommen ist und sein Tod näher rückt, schwitzt seine Stirn, so als wäre er ein durchnässter Lu’lu (Perle) und er hört auf zu wimmern.”

 

Da stand Zainab (as) auf und warf sich auf die Brust ihres Vaters und sagte: “O Vater, Um Aiman hat mir von den Geschehnissen in Karbala berichtet und ich will es liebend gerne nochmal von dir hören.” Da sagte er: “O Tochter, das Ereignis ist so, wie es Um Aiman berichtet hat.

Es ist so, als würde ich dich und die Frauen deiner Familie verschollen in diesem Lande sehen, ängstlich, dass euch die Leute verletzen. So seid geduldig.”

 

Dann wandte er sich seinen beiden Söhnen Hassan und Hussein zu und sagte: “O Aba Muhammad und Aba Abdillah, es ist so, als sehe ich, wie nach mir die Zwietracht über euch von da und da hereinbricht. So seid geduldig bis Allah zwischen euch richtet, und er ist der beste Richter.

 

O Aba Abdillah, du bist der Märtyrer dieser Umma. So fürchte Allah und sei geduldig, was seine Prüfungen angeht. Kein Tag ist wie deiner, O Aba Abdillah.” Dann schaute er zu seinem Sohn Abbas. Und nach einer Überlieferung nahm er seine Hände und küsste sie. (Andeutung, dass seine Hände in Karbala vom Feind abgeschlagen werden)

Er beauftragte ihn auf Hussein aufzupassen und das kein Opfer zu groß für ihn ist. Dann fiel er kurz in Ohnmacht und wachte wieder auf und sagte: “Da ist der Gesandte Allahs (s.) und mein Onkel Hamza und mein Bruder Jafaar und die Gefährte des Propheten (s.). Sie alle sagen beeile dich zu uns zu kommen, denn wir vermissen dich.” Dann wandte er sich seiner Familie zu und sagte: “Ich verabschiede euch allesamt und möge Allah euch siegreich werden lassen. Allah (swt) ist euer Beschützer und euer Helfer. Dann sagte er: “Der Friede sei mit euch ihr Botschafter (Engel um ihn herum) meines Herren.” Um solch einen Lohn (wie ich) zu bekommen, so verrichtet eure (guten) Taten. Allah ist mit denen, die ihn fürchten und Gutes tun.”

 

Er hat fortwährend Allahs gedenkt und sprach die beiden Schahada aus, dann wandte er sich der Qibla (Gebetsrichtung) zu.

Er streckte seine Beine aus und lockerte seine Hände und sagte:

 

“Ich bezeuge, dass es keine Gottheit gibt außer Allah und ich bezeuge, dass Muhammad der Gesandte Gottes ist.”

Dann schloss er seine Augen und seine Seele verließ das Diesseits.

 

Möge Allah mit demjenigen barmherzig sein, der ” Wa Imama” (O Imam) sagt.

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